Holz und Stein im Außenbereich

Ob Stein oder Holz - damit alles für lange Zeit optisch schön und in einem guten Zustand bleibt, sollten Sie sich auch ab und an mit den Materialien im Freien beschäftigen. Hier die wichtigsten Tipps.

Die Wahl besonders pflegeleichter und robuster Baustoffe von Anfang an, sowie eine ordentliche Verarbeitung dieser erspart Ihnen unnötige Schäden und die damit verbundene Arbeit.

Steinpflege von Anfang an

Unschöne Risse und Moosbildung, Folgen von Wind, Regen und Frost oder auch die Bildung einer ungewünschten Patina auf Ihren Steinflächen können durch anfängliche Versiegelung verhindert werden. Sauber gearbeitete Fugen verwachsen nicht oder erst später und ein simples Abspritzen mit dem Gartenschlauch reicht schon aus, um alles wieder in altem Glanz erscheinen zu lassen.

Für gröbere Verschmutzungen empfiehlt sich der Einsatz von Hochdruckreinigern, die Detailarbeit erledigen Sie mit Steinreinigern, Steinimprägnierungen oder auch Moos- und Algenverzögerern. All diese Produkte sind natürlich biologisch abbaubar und schaden der Umwelt somit nicht.

Holzschutz ganz ohne Chemie

Auch Holz arbeitet in freier Natur und neigt zu Rissen und Absplitterungen. Spezielle Holzschutzanstriche sind gegenSchädlingsbefall und Pilze unbedingt notwendig und müssen immer wieder erneuert werden.

Ausgenommen sind nur kesseldruckimprägnierte (KDI) Hölzer, die bis zu 30 Jahre geschützt sind. Leichte Verschmutzungen lassen sich einfach mit lauwarmem Wasser, ein wenig nicht scheuerndem Reinigungsmittel und eventuell einer Bürste entfernen. Sind die Verschmutzungen gröber, besorgen Sie sich am besten speziellen Holzreiniger.

Neben dem regelmäßigen Leicht-Pflegeprogramm sollten Sie Ihren Zäunen, Geländern und Möbeln aus Holz eine extra Behandlung zukommen lassen. Spezielle Holzschutzlasuren und -lacke auf die zuvor gereinigten und abgebürsteten Oberflächen auftragen und trocknen lassen. Nach einiger Zeit das Holz nochmal leicht anschleifen und das Finish auftragen - schon sieht alles wieder aus wie neu.

Immer beliebter: Holzöle

Wenn Sie auf Farbe oder Lack verzichten möchten, greifen Sie am besten zu Holzöl. Ideal sind dafür eher dünnflüssige Öl-Emulsionen. Diese lassen sich auch leichter auftragen. Grundsätzlich gilt: Je dünner desto besser, denn so bleiben weniger klebrige Stellen, falls das Öl unterschiedlich stark eingesaugt wird. In jedem Fall sollten auch hier zwei Schichten aufgetragen werden.

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AutorIn:

Datum: 10.02.2016
Kompetenz: Holzbau

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