Welche Pflanzen gehören in den Teich?

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Von der Seerose bis zum Schilf – zur Planung eines Gartenteiches gehört die Begrünung unbedingt dazu. Doch welche Teichpflanzen sollen es genau sein, und wie sind diese einzusetzen? Wir klären auf.

Ist der Gartenteich ausgehoben und abgedichtet, gilt es das Ufer mit allerlei Wasserpflanzen (sogenannten Hydrophyten) zu befestigen. Zum einen der Optik wegen, zum anderen können Schilf und Co wichtige Schattenspender – und Lebensraum – für die Tierwelt sein. Grundsätzlich können Sie bei der Begrünung zwischen Teichrand- (gegebenenfalls noch Flachwasser-) und Unterwasserpflanzen wählen. Haben Sie sich zusätzlich noch einen Bachlauf zugelegt, können Sie auch hier zu einer speziellen Botanik greifen.

Die besten Teichpflanzen fürs Ufer

Am sichersten handeln Sie, wenn Sie sich für heimische Arten entscheiden. Die sind unsere Witterungsbedingungen gewohnt und winterhart. Die gängigsten Teichrandpflanzen sind die Sumpfdotterblume, Sumpfiris, Schwanenblume und Wasserschwertlilie. Ebenfalls zum Standartrepertoire gehören Schilf, Rohrkolben und Binsen – diese Arten neigen jedoch zum Wuchern und könnten andere Pflanzen verdrängen. Am besten ziehen Sie diese in Pflanzkörben. Für Flachwasser eignen sich Blumenbinsen, Kalmus, Pfeilkräuter und Tannenwedel.

Die besten Pflanzen für den Teich selbst

Ins Wasser können Tausendblatt, Wasserpest, Wasserstern, Nadelsimse und Hornkraut als gute Unterwasserpflanzen. Diese Arten dienen nicht nur zur Begrünung und/oder Befestigung, sondern geben auch Sauerstoff in den Teich ab. Wichtig für den Fischbestand. Außerdem sind diese Pflanzen eine starke Nahrungskonkurrenz zu Algen. Ihr Teich behält daher sein ökologisches Gleichgewicht.

Überwintern von Teichpflanzen

Sollten Sie ausschließlich heimische Flora gesetzt haben, müssen Sie sich in Sachen Überwinterung wenig Gedanken machen. Meist treiben die Gräser und Blumen im Frühjahr einfach neu aus. Gräser oder Sträucher am Teichrand können vorsichthalber sauber zurückgeschnitten und mit einer wasserdurchlässigen Folie oder einem Jutesack umhüllt werden. Vor allem die Pflanzen im Flachwasser können über den Winter in tiefere Stellen des Teichs versenkt werden. Einfach in einem Pflanzkorb ziehen, diesen an einer Schnur befestigten und absenken. Im Frühling wieder hochziehen und zurück an den Teichrand setzen.

Bei exotischen Pflanzen reicht ein Absenken hingegen nicht. Ihre Winterhärte ist meist gleich Null. Für sie gilt also: in Folie packen und ins Haus holen. Aber bitte nicht in den Keller! Auch im Winterschlaf brauchen Pflanzen das Sonnenlicht.

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Datum: 19.02.2018
Kompetenz: Pool und Teich

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