Ein modernes zweistöckiges Bürogebäude mit dem Schriftzug AUSTROTHERM auf einem Schild und Fahnen steht neben einem großen Lagerhaus. Im Vordergrund sind Parkplätze und Menschen zu sehen.

Im November begannen am Standort Pinkafeld die Bauarbeiten für ein Plus-Energie-Bürogebäude, das ab Inbetriebnahme im Sommer 2021 mehr Energie produzieren wird, als für den Betrieb notwendig ist. © Austrotherm

Austrotherm baut Büro der Zukunft

"Green Buildings" sind in der Baubranche noch längst nicht Standard. Vor allem im Bürobau gibt es jedoch viel Potenzial. Austrotherm geht mit seinem neuen Plus-Energie-Bürogebäude nun voran und investiert drei Millionen Euro in Pinkafeld.

Im November fiel der Startschuss für den Bau eines Plus-Energie-Bürogebäudes der Austrotherm Gruppe am Standort Pinkafeld. Als Ziegelbau nach dem Niedrigstenergie-Standard (Heizwärmebedarf: 19,88 kWh/m2 a) errichtet, entstehen auf knapp 1.500 Quadratmetern bis zu 30 Arbeitsplätze in modernen Büroräumlichkeiten. Dazu kommt ein barrierefreies Schulungszentrum und eine Werkstätte für Instandhaltungsarbeiten.

Zwei Männer stehen auf einer Baustelle mit rosa Isolierplatten. Im Hintergrund befinden sich Sandhaufen, LKWs mit der Aufschrift "Austrotherm" und ein Gebäude.

Im November begannen am Standort Pinkafeld die Bauarbeiten für ein Plus-Energie-Bürogebäude, das ab Inbetriebnahme im Sommer 2021 mehr Energie produzieren wird, als für den Betrieb notwendig ist. Von links: Dr. Heimo Pascher (Technischer Geschäftsführer Austrotherm GmbH) und Mag. Klaus Haberfellner (Geschäftsführer Austrotherm Gruppe) beim Start der Verlegung der hochdruckfesten Austrotherm XPS TOP 70 mit einer Dämmdicke von 40 Zentimeter. © Austrotherm

Umweltfreundliche Technologie produziert Überschuss

Das neue "grüne" Bürogebäude setzt auf eine ökologische Bauweise und eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material. Vom Untergrund über die Fassade bis zum Dach kommen für das neue Plus-Energie-Bürogebäude hocheffiziente, nachhaltig produzierte Austrotherm-Dämmstoffe zum Einsatz - die Basis für das Klimaschutz-Leitprojekt. Zusammen mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlheizdecke und einer Photovoltaik-Anlage wird so ein Stromüberschuss erzielt, der an mehreren Stellen genutzt wird: zur Dämmstoff-Produktion im Werk, zur Einspeisung ins lokale Netz oder zum Betanken von Dienst- und Besucherfahrzeugen. Für Letzteres werden vier E-Tankstellen zur Verfügung stehen.

Büro fit für Klima & Digitalisierung

Dank der modernen Technologie reduziert das Gebäude seine Umweltauswirkungen und produziert mehr Energie, als für den Betrieb notwendig ist. Mag. Klaus Haberfellner, Geschäftsführer der Austrotherm Gruppe, erläutert: "Mit der Errichtung des Plus-Energie-Bürogebäudes möchten wir demonstrieren, was heute beim Bau eines Bürokomplexes technologisch möglich ist. Nämlich nicht nur Energie und CO2 extrem einzusparen, sondern sogar noch Stromüberschuss zu produzieren." Außerdem werden Digitalisierungs- und Automatisierungs-Projekte umgesetzt, um innerbetriebliche Prozesse effizienter und schneller zu gestalten. Einfahrerloses Transportsystem etwa wird einen effizienteren Transport von EPS-Dämmstoffblöcken ermöglichenund höhere Qualität bieten, indem es Transportschäden verhindert.

Redaktion
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