Solarmodule werden in der Nähe eines Betonwerks mit mehreren Silos betrieben umgeben von Grünflächen bei sonnigem Wetter. Text auf dem Gebäude: "K K BETON".

Doris Österreicher © Kovanda / Kalasek

Schotterabbau mit kleinem Fußabdruck

Die Natur an erster Stelle. Beim Schotterabbau-Unternehmen Kovanda laufen mehrere Projekte zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks.

Uns liegt die Natur am Herzen liegt und wir leben und arbeiten jeden Tag unter dieser Prämisse!", sagt KR Leopold Kovanda, Geschäftsführer des Familienunternehmens Kovanda. Anfang Juni hat das Familienunternehmen Kovanda zwei Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen, mit dem Ziel, eine autarke und umweltschonende Stromgewinnung für das Unternehmen zu erreichen. "Die erste Anlage dient der unterstützenden Stromversorgung der Betonmischanlage, und die zweite Anlage hat zum Ziel, das Bürogebäude mit grüner Energie zu versorgen", erklärt Eva Kovanda. Tatsächlich wurden bis Anfang Oktober bereits 14,7 Megawattstunden für die Betonmischanlage und vier Megawattstunden für das Bürogebäude produziert. "Das entspricht einer CO2-Ersparnis von 7,8 Tonnen. Anders ausgedrückt: Mit dieser Energiemenge kommt ein Elektrofahrzeug 31.250 Kilometer weit", ergänzt Eva Kovanda.

Hinweise und Tipps

Über Kovanda:
Das Familienunternehmen in dritter Generation ist Hersteller von Fertigbeton und bietet Dienstleistungen wie Abbrucharbeiten, Erdarbeiten, Gewinnung von Kies (Sand-Schotter), Recycling und Transporte für das Baugewerbe.

Unternehmen orientiert an CO2-Reduktion, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft

Neben den Maßnahmen zur CO2-Reduktion wurde im Frühjahr dieses Jahres die Schafherde um fünf Coburger Fuchsschafe zur Landschaftspflege erweitert. Gemeinsam mit den bereits vorhandenen sieben Shropshire-Schafe pflegen die nun zwölf Schafe den Schafberg, der ehemalige Grüne Hügel, nachhaltig und umweltschonend, so wie das mit der Stadt Gerasdorf vereinbart wurde und im Generationenvertrag festgehalten ist. "Wir sind ein Familienunternehmen, das seit Generationen in Gerasdorf tätig ist. Daher ist uns eine zukunftsorientierte Gestaltung unseres Unternehmens wichtig", führt KR Leopold Kovanda weiter aus und ergänzt: "Nachhaltigkeit ist mehr als Klimaschutz. Einerseits achten wir auf kurze Transportwege, was große Mengen an CO2 einspart, andererseits schaffen wir am Schafberg Biodiversität und verfolgen konsequent die Ziele der Kreislaufwirtschaft über Recycling und Wiederverwertung von unterschiedlichen Materialien. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, unser Unternehmen dahingehend bestmöglich aufzustellen!" Tatsächlich befinden sich alle aktuellen Projekte von Kovanda im unmittelbaren Einzugsgebiet des Unternehmens. Sowohl die Baustellenstandorte "Aushub" als auch die Baustellenstandorte "Beton" befinden sich in Gerasdorf, Wolkersdorf bzw. im 19., 20., 21. & 22. Wiener Gemeindebezirk.

Redaktion
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