Dekorieren wie ein Profi! Die besten Tipps
Dekoration bringt Persönlichkeit in die Inneneinrichtung und macht außerdem einfach Spaß. Dekoriert man allerdings wahl- und planlos drauf los, kann das in purem Kitsch enden. Wie Sie nach Herzenslust, aber trotzdem geschmackvoll dekorieren. Wir zeigen es Ihnen!
Strahlende Farben, seidenweiche Textilien und lebhafte Formen - wenn das nicht nach vielversprechenden Deko-Trends im neuen Jahr klingt! Wir haben die schönsten Ideen für Wohnaccessoires & Co hier für Sie zusammengefasst und zeigen Ihnen, wie Sie sie stilsicher in Ihren Wohnräumen umsetzen. Außerdem: Welche Fehler Sie beim Dekorieren nicht machen sollten!
Regal mit Bücher CDs und Dekorationen steht in einem Wohnzimmer vor einer dunkelgrauen Tapete. Ein Couchtisch mit Getränk und Chips steht vorne. Links sind Wandregale mit gerahmten Bildern © rio regalsystem
Deko-Trend 1: Layern und mixen
Viele neigen beim Dekorieren von Wohnräumen dazu, sich zu wiederholen: z. B. nur weiß, nur eckig oder nur Holz - einer der größten Deko-Fehler. Räume erhalten erst durch Kontraste, also das Zusammenspiel von verschiedenen Farben, Materialien und Formen, den gewollten Charakter, Spannung und Tiefe. Kombinieren Sie also alt und neu, rund und eckig, weich und hart, hell und dunkel usw. und vermeiden Sie so den Deko-Einheitsbrei.
Möbel sind eine Holzkommode auf der drei Kerzenhalter mit brennenden Kerzen und zwei Vasen stehen neben einer grünen Topfpflanze im Raum. © HolzDesignPur
Deko-Trend 2: Asymmetrisch wirkt's am besten
Unterschiedliche Höhen bringen Spannung ins Gesamtbild. Dabei werden höhere Gegenstände immer hinten platziert, die flacheren im vorderen Bereich. Kleinere Objekte können effektvoll in Szene gesetzt werden, wenn sie zum Beispiel auf einem dekorativen Bücherstapel platziert werden.
Farbenfrohe Holzgebäude stehen auf einem runden Tisch in einem Wohnzimmer mit Teppich und Holzwänden Im Hintergrund sind weiße Möbelstücke zu sehen © Charles & Marie KG
Deko-Trend 3: Inszenieren Sie Ihre Lieblingsstücke
Sie sammeln allerlei Tassen, Kerzen, Figuren, Seltenes oder Kurioses? Dann erfüllen Sie bereits alle Voraussetzungen, um Ihrem Heim Charakter zu verleihen! Individuelle Stücke sind gefragt wie nie. Holen Sie sie vor den Vorhang und setzen Sie sie zum Beispiel gut sichtbar im Wohnzimmer - abgetrennt von anderen Einrichtungsgegenständen - in Szene. Als Bühne können Lowboards, Sideboards, Kommoden oder Beistelltische dienen, die grundsätzlich die klassischen Aufstellorte für Deko-Artikel sind. Achten Sie aber darauf, dass die Objekte nicht die ganze Fläche ausfüllen - Dekotabletts helfen beim Gruppieren.
Kerzen und Blumenarrangements stehen auf einem weißen Regal in einem Wohnzimmer. Bücher mit den Titeln Green Plants for small spaces indoors and out Jason Chongue und The Kinfolk Home liegen daneben. © norsu interiors
Deko-Trend 4: Drei, fünf oder sieben
Achten Sie beim Kombinieren von Dekoobjekten darauf, dass das menschliche Auge ungerade Arrangements von drei, fünf oder sieben Objekten als natürlicher und harmonischer wahrnimmt als Zweier- oder Vierergruppen. Im Trend sind zum Beispiel außergewöhnliche Vasen. Sie setzen nicht nur mehr den frischen Blumenstrauß ins Szene, sondern werden immer öfter als eigenständiges Dekoobjekt präsentiert, wobei auch mehrere Stücke miteinander kombiniert werden dürfen. Wählen Sie die Stücke aber unbedingt in unterschiedlicher Form und Größen und ordnen Sie sie nicht symmetrisch an.
Pflanzen gehen immer(c)LECHUZA.jpg © LECHUZA
Deko-Trend 5: Pflanzen gehen immer
Die Dekoobjekte schlechthin sind Zimmerpflanzen. Stehen viele davon in den Wohnräumen verteilt, kann das aber schnell unaufgeräumt und unruhig wirken. Wählt man hingegen einheitliche Blumentöpfe oder Körbe aus und fasst man größere und kleinere Pflanzen in Gruppen zusammen, erzielt man einen natürlichen, ansprechenden Look.
Eine grüne Tischlampe steht auf einem Holzstapel neben einer schwarzen Skulptur vor einem Fenster mit Blick ins Grüne und einem weißen Vorhang links. © Nedgis
Deko-Trend 6: Dekorative Leuchten
In vielen Wohnungen erfüllen Leuchten einen rein funktionalen Zweck, dabei gibt es so tolle Designstücke, die zum Beispiel auf der Kommode im Wohnzimmer oder im Vorzimmer zum ganz besonderen Wohnaccessoire werden.
Mit Bildern dekorieren (c)Desenio.jpg © Desenio
Deko-Trend 7: Mit Bildern dekorieren
Große Bilder liegen voll im Trend. Machen Sie nicht den Fehler, die Bilder zu hoch aufzuhängen - im Wohnzimmer zum Beispiel blickt man meistens sitzend vom Sofa auf die Wanddekoration. Entprechend sollten Bilder so aufghängt werden, dass sie sich auf Augenhöhe befinden, wenn man sitzt. Stellt man eine Galeriewand mit mehreren Bildern zusammen, sollte man darauf achten, dass es einen gemeinsamen Nenner gibt, heißt, einheitlicher Rahmen, gleiche Farbfamilie, ein verbindendes Thema, gleicher Stil oder Künstler. Probieren Sie mögliche Arrangments zunächst am Boden aus - dabei sollten Sie sich immer am größten Bild orientieren.
Mehrere gemusterte Kissen liegen dekorativ auf einem beigen Sofa in einem hellen Wohnzimmer. Auf einem Marmortisch davor stehen stilisierte Lippenfigur Pflanzen und Bücher. © Evie and Sky
Deko-Trend 8: Es darf wieder mehr Farbe rein
Die Glanzzeit des All-White-Looks findet langsam aber doch ihr Ende. Stattdessen wird wieder mehr mit Farben experimentiert, vor allem Blau-, Grün- und Brauntöne sind gefragt. Für die Dekoration in Ihren vier Wänden heißt das: Stimmen Sie sie auf das Farbkonzept des jeweiligen Raumes ab. Haben Sie die letzten Jahre wie so viele auf Weiß oder neutrale Farben gesetzt, können Sie jetzt nach Lust und Laune farbige Accessoires (Kissenüberzüge bieten sich besonders an!) auswählen - vielleicht sagt Ihnen ja dieFarbe des Jahres 2022 "Very Peri"zu. Befinden sich bereits kräftigere Farben im Raum (Wände, Möbel etc.)? Es ist kein Fehler, ähnliche Farbnuancen in der Deko aufzugreifen. So wirkt alles wie aus einem Guss, aber sicher nicht langweilig oder aufgesetzt.
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