Ein weißer Heizkörper hängt an einer beigen Wand und ist an eine Steckdose angeschlossen Ein roter Teppich bedeckt den Boden darunter.

Stromheizung © Photoseeker/shutterstock.com

Heizen mit Strom - Pro & Contra

Elektroheizungen sind als Stromfresser verrufen. Welche Vor- und Nachteile Elektroheizungen wirklich haben, und wie Sie auch mit Strom die Rechnungen niedrig halten, erfahren Sie hier.

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In Neubauten werden im Normalfall keine Stromheizungen mehr vorgesehen, der klobige Radiator für das Bad ist nicht mehr als ein Relikt aus alten Zeiten. Aber: manche Altbauwohnungen und -häuser sind noch immer mit den unbeliebten Stromfressern ausgestattet. Ist der Umstieg auf ein anderes Heizsystem nicht möglich oder schlicht zu teuer, müssen sich die Bewohner arrangieren.

Elektroheizungensind sehr billig in der Anschaffung. Für ein durschnittliches Einfamilienhaus müssen Sie mit etwa 6.000 Euro rechnen, eine Pelletsheizung kostet um die 12.000 Euro, eine Wärmepumpenanlage an die 15.000 Euro.

Vorteil: günstiger Nachtstrom

Im Normalfall handelt es sich um Nachtspeicher-Heizungen, die den Nachtstrom zu Wärme umwandeln und speichern. Nachtstrom ist in der Regel um einiges billiger und Sie sollten deshalb bei Abschluss des Vertrages die günstigsten Anbieter und Tarife eruieren. Achtung: Flächenspeicher-Heizungen verwenden im Regelfall den teureren Tagstrom! Verzichten Sie also auf deren Anschaffung.

Vorteil: wartungsfrei und sauber

Mit der Entscheidung für Strom macht man sich natürlich unabhängig von den fossilen Brennstoffen Öl oder Gas. Darüber hinaus sind die Stromheizanlagen komplett wartungsfrei, sie verursachen keinen Dreck, sparen Platz (kein Heiz- bzw. Lagerraum nötig) und liefern sofortige Wärme. Eventuell interessant wird eine Stromheizung in Kombination mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage.

Die negativen Seiten

Strom wird immer teurer und aufgrund des geringen Marktwettbewerbs sind viele an ihren Grundversorger und dessen Preise gebunden. Mit Kosten von mindestens 100 Euro pro Monat ist in herkömmlichen Einfamilienhäusern allemal zu rechnen, ein Vielfaches der Alternativen. Zudem fallen je nach Anbieter für den separaten Heizkostenzähler zusätzlich monatliche Gebühren an. Stromheizungen, besonders ältere Modelle, sind in der Regel wahre Energiefresser, ein Umrüsten ist aufgrund meist fehlender Verrohrung mit extrem hohen Kosten verbunden.

Endlich weniger fürs Heizen zahlen! Wissen Sie eigentlich, was der Umstieg auf eine neue Heizung bei Ihnen bringen würde? Lassen Sie sich vom Profi ein Einsparpotenzial errechnen und Alternativen zeigen. Jetzt Beratungstermin vereinbaren!

Hinweise und Tipps

Tipps:

  • Greifen Sie zu einem isolierten, energiesparenden Modell, das die erzeugte Wärme möglichst lange und effizient speichern kann.
  • Eine gute Dämmung der Außenwände verringert den Stromverbrauch.
  • Der Einsatz von Radiatoren und Heizlüftern sollte nur in kleinen geschlossenen Räumen stattfinden. Sie produzieren zwar sehr rasch die gewünschte Wärme, können sie aber nicht halten. Heißt: Strom weg, Wärme weg.

Ökostrom wählen

Auch ist es nicht ganz einfach, sich die Art der Stromgewinnung auszusuchen, sprich ohne großen Aufwand auf Ökostrom umzusatteln und damit eine positive Umweltbilanz zu erzielen. Sehr zu empfehlen ist da der Tarifkalkulator der eControl, der auch den Anteil an Ökostrom ausweist. Perfekt gedämmte Niedrigenergie-Häuser, die mit der Photovoltaikanlage am Dach ihren Strom selbst erzeugen, sind hier natürlich die rühmliche Ausnahme.

Gute Alternative: Infrarot

Die Infrarotheizung gilt als idealer Ersatz für alte Nachtspeicherheizungen oder ineffiziente Elektrodirektheizungen. Mit Qualitäts-Infrarotheizungen kann der Energieverbrauch um bis zu 70 % gesenkt werden. Mittlerweile gibt es auch innovative Unternehmen, die mit dieser Lösung ganzheitliche Heizungsmöglichkeiten anbieten.

Und sonst noch?

Elektroheizungen bieten sich für rasche Wärme in den Übergangszeiten, oder als Zusatzheizung für den schnellen Einsatz in kleinen Räumen an.

Veronika Kober
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