Eine Axt schlägt Holz auf einem Baumstumpf Rücken eines Gärtners in Handschuhen Bäume und Holzstapel im Hintergrund in einer Waldlandschaft

Eine Axt schlägt Holz auf einem Baumstumpf Rücken eines Gärtners in Handschuhen Bäume und Holzstapel im Hintergrund in einer Waldlandschaft © Jan Faukner/shutterstock.com

Umweltfreundlich heizen mit Holz

Um mit Holz umweltfreundlich zu heizen, sollte man unbedingt lufttrockenes Holz verwenden. Darüber hinaus gibt es noch weitere wichtige Regeln für ein gutes Holzfeuer.

In einem Kaminofen können fast alle festen Brennmaterialien verheizt werden. Um mit Holz umweltfreundlich zu heizen, sollten Sie aber unbedingt lufttrockenes Holz verwenden, denn schon bei mehr als 15 bis 20 % Feuchtigkeit muss unnötig viel Energie für das Trocknen aufgewendet werden.

Voraussetzungen für gutes Feuer

Ein Stehrost verhindert das Herausfallen von Holzstücken. Bei Holzbrand sollte im Feuerraum und in der Mulde des Rüttelrostes immer eine mindestens drei Zentimeter starke Aschenschicht liegen bleiben. Sie verbessert die Luftdichtung nach unten und lässt das Holz vollständiger verbrennen. Ein Raummeter Holz ergibt bei vollständiger Verbrennung nur zwischen zwei und vier Kilogramm Asche, also weniger als ein Prozent des Holzgewichts.

Aschenentleerung

In der Regel sind Kaminöfen mit einem Rüttelrost zum Abrütteln der Asche ausgestattet. Ein Rüttelrost erleichtert die Ascheentnahme bei geschlossenen Türen; eine geräumige, leichte Aschelade ist gut transportfähig und erlaubt längere Entleerungsintervalle. Die Holzasche, die die wertvollen Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphat, Mangan und Eisen enthält, ist nach der Verbrennung als Gartendünger verwendbar.

Umstellung auf Kohle & Co.

Bei Kohlefeuerung sind die spezifischen Brenneigenschaften der Kohlearten zu berücksichtigen. Kombi-Kaminöfen müssen für feste Brennstoffe wie Holz, Torf und Braunkohle geeignet sein. Eine Umstellung von Holz- auf Kohlebrand muss z. B. durch Fächerrüttelrost möglich sein. Am wenigsten Umstellung erfordert die Verfeuerung von Braunkohlebriketts. Für Steinkohle gibt es einen speziellen Kohleeinsatz.

Nur einlagige Füllung

Da Kaminöfen keine Füllschachtöfen sind, dürfen sie nur einlagig mit Brenngut beschickt werden. Der Ofen sollte nie über eine Füllhöhe von zehn Zentimetern mit Steinkohle bzw. mit mehr als zwei bis drei Holzscheiten gefüllt werden, um eine Überhitzung des Kaminofens und eine Verformung der Schmiedestahlteile zu verhindern.

Redaktion
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