Schlüsselübergabe bei der ARGE Eigenheim
Wechsel an der Spitze: Mag.a Isabella Stickler übernimmt die Leitung der ARGE Eigenheim von DI Christian Struber. Die Ziele sind ambitoniert: Bis 2030 soll die Eigentumsquote auf 60 Prozent erhöht werden.
Die ARGE Eigenheim, eine österreichweite Plattform für Wohnbauunternehmen, steht vor einem bedeutsamen Wandel. Nach einer Dekade erfolgreicher Leitung durch DI Christian Struber, der geschäftsführend für die Salzburg Wohnbau GmbH tätig war, bereitet sich die Organisation nun auf einen Generationenwechsel an ihrer Spitze vor. Die Nachfolge ist in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft nicht unbekannt: Mag.a Isabella Stickler, CSE, gegenwärtig Obfrau der Gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Alpenland St. Pölten. Sie wurde bei der Tagung in St. Wolfgang am 11. September als neue Leiterin gewählt.
Mehr Frauen in Führungspositionen
Mag.a Stickler bringt eine Vielzahl von Erfahrungen aus der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft mit und hat sich innerhalb der ARGE Eigenheim insbesondere für die Förderung von Frauen starkgemacht. Ihr tatkräftiges Engagement führte zu einer signifikanten Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen gemeinnütziger Unternehmen. „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass wir nun erstmals eine Frau für die Führungsspitze der ARGE Eigenheim gewinnen konnten“, so Struber über seine Nachfolge.
Eigentumsoffensive 2025
Zusätzlich hat die ARGE Eigenheim ambitionierte Ziele für die Zukunft gesetzt. Unter dem Schlagwort „Eigentumsoffensive 2025“ strebt die Organisation an, die Eigentumsquote in Österreich bis zum Jahr 2030 von derzeit 48 % auf 60 % zu steigern. Das würde die Schaffung von rund 500.000 zusätzlichen Eigentumshaushalten für österreichische Familien bedeuten.
Neue Fördermaßnahmen für junge Menschen und Familien
Die angestrebten Maßnahmen umfassen unter anderem die gebührenfreie Erstanschaffung für das erste Eigenheim bis zu einem Wert von 1 Million Euro und die Einführung eines Zinsabsetzbetrages für Wohnbaukredite, um die Finanzierung zu erleichtern. Darüber hinaus ist die Etablierung eines Sonder-Kreditprogrammes vorgesehen, um jungen Menschen und Familien zinsgünstige Kredite zu ermöglichen. Ein ergänzendes Haftungsprogramm für nachrangige Eigenmittelersatzdarlehen soll den Weg zum Eigentum oder zur eigenen Wohnung weiter zu ebnen.
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