Holzbank mit weißem Strickpullover und grün-gemusterter Patchwork-Decke darauf liegend vor weißer Ziegelwand in einem hellen Raum auf einem weißen Teppich.

Holzbank mit weißem Strickpullover und grün-gemusterter Patchwork-Decke darauf liegend vor weißer Ziegelwand in einem hellen Raum auf einem weißen Teppich. © Alena Ozerova/shutterstock.com

Seien Sie kreativ! So quilten Sie einen Kissenbezug

Stricken, häkeln, nähen - um vom Alltagsstress abzuschalten, greifen immer mehr Frauen wie auch Männer zur Nadel und schaffen an langen Abenden oder Wochenenden textile Unikate für ihre vier Wände. Wie wäre es mit einem gequilteten Kissenbezug? Hier die Anleitung.

Tischwäsche, Vorhänge, Zierpölster all das kann man im einschlägigen Handel zu Hauf kaufen. Eben: zu Hauf. Kann noch so teuer sein, als Einziger haben Sie es definitiv nicht. Wir zeigen Ihnen deshalb, wie man mit wenig Geld echte Unikate zaubern kann.

Quilten: Das i-Tüpfelchen zum Patchwork

Während beim Patchworken verschiedene Stofffleckerl zu einem Ganzen per Hand oder mit der Maschine zusammengenäht werden, wird beim Quilten das gepatchte Material mit einem Vlies unterlegt und ein Muster eingesteppt. Dadurch entsteht ein spezieller Struktureffekt. Natürlich funktioniert das auch mit jedem anderen Stoff - es muss kein Patchwork sein.

Hinweise und Tipps

Was Sie brauchen:

  • Baumwollstoff mit Design
  • weißer Baumwollstoff für die Rückseite
  • Vlies zum Unterlegen
  • Passendes Näh- und Quiltgarn
  • 3 bis 4 Knöpfe
  • eine Kordel
  • Nähnadel, Schere, Bügeleisen, Nähmaschine

Aus einem Stück Stoff wird ein Quiltkissen

Bevor Sie mit der Handarbeit beginnen, sollten Sie alle Stoffe vorwaschen. Gerade Leinenstoffe gehen beim ersten Waschen nochmal ordentlich ein und außerdem können Sie so gleich testen, ob die Farben gut halten oder etwaige Imprägnierungen im Stoff verblassen.

Danach die Stoffteile bügeln und zuschneiden. Für das Kissen brauchen Sie je eine Stoffbahn mit 1,25 x 45 cm inklusive Nahtzugabe. Bevor das Kissen konfektioniert wird, soll die Deckplatte gequiltet werden. Dazu heften Sie das Vlies (40 x 40 cm) auf die Rückseite der Dekorstoffbahn, wo diese bearbeitet werden soll. Achtung: Stoffumschlag nicht vergessen!

Als nächsten Schritt beginnen Sie nun, das Motiv auszunähen. Um das entstehende Relief optisch hervorzuheben, sollte der Quiltfaden immer etwas dünkler als das normale Nähgarn sein. Wie die klassischen Quiltstiche aussehen, zeigen wir Ihnen in der Fotoserie oben.

Das Finish

Sobald die Quiltarbeiten beendet sind, geht’s daran, den Polster fertigzustellen. Dafür wird zunächst der Futterstoff dreiseitig mit Stecknadeln fixiert und aufgesteppt. Er dient in erster Linie dem Schutz des Vlieses und um den Innenpolster leichter einstecken zu können. Das Nähgut nun wenden und die Nähte flach bügeln. Der Stoffstreifen wird nun im Drittel gelegt und zu einer Tasche gesteppt.

Jetzt brauchen Sie nur noch die vierte Seite zu schließen, die Ecken umbiegen und festnähen. Probeweise können Sie das Innenkissen in die Polsterhülle legen, um die Position der Knöpfe zu fixieren. Übrigens: Je dicker der Innenpolster, desto kürzer wird die Deckklappe. Schneiden Sie die Kordel in gleich lange Stücke, nähen Sie die Knöpfe und die Kordel-Schlaufen an den Kissenbezug und beziehen Sie nun den Polster.

Redaktion
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