Ein Bagger hebt eine Schaufel voll Sand in einer großen, gut beleuchteten Industriehalle mit Metallstrukturen und Maschinen im Hintergrund

Ein Bagger hebt eine Schaufel voll Sand in einer großen, gut beleuchteten Industriehalle mit Metallstrukturen und Maschinen im Hintergrund © ROCKWOOL

Rockwool bekennt sich zum Lebenszyklusprinzip

Derzeit werden 96 Prozent der Steinwolle-Reste aus der Produktion in der eigenen Produktion wiederverwertet. Auch die bei der Herstellung anfallenden Reststoffe gelangen in einem geschlossenen Kreislauf wieder zurück in den Produktionsprozess.

Hinweise und Tipps

Vorteile auf einen Blick:

  • einfache Entsorgung
  • saubere Baustellen
  • transparente Entsorgungskosten
  • Entlastung der Umwelt durch Aufbereitung und Wiederverwertung zu neuen Steinwolle-Dämmstoffen
  • Entsorgungsnachweis durch Übernahmeschein
  • sparsamer Umgang mit Deponieraum

Mit der Veröffentlichung der Deponieverordnungsnovelle BGBl. II 144/2021 am 1. April 2021 treten neue Bestimmungen in Bezug auf Kreislaufwirtschaft und abzulagernde Abfälle in Kraft. Die Ergänzung des § 1 der DVO hat maßgeblichen Einfluss auf den zukünftigen Umgang mit Baustoffabfällen: "Zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft soll im Einklang mit der Abfallhierarchie angestrebt werden, dass Abfälle, die sich zum Recycling und anderen Formen der Verwertung eignen, zukünftig nicht auf Deponien zur Ablagerung angenommen werden." Die Deponieverordnungsnovelle sieht ein Ablagerungsverbot für Mineralwolleabfälle mit Ablauf des 31. Dezember 2026 vor. Daher wird auch die Deponierung von Steinwolle-Abfällen mit Ende 2026 nicht mehr erlaubt sein.

Mit Rockcycle Austria bietet Rockwool bereits seit Mitte 2020 einen kostenpflichtigen Rücknahme- und Recyclingservice für seine Steinwolle-Dämmstoffe an. Die Steinwolleabfälle werden mit Hilfe von Entsorgungspartnern zur Wiederverwertung in eines der Rockwool-Werke in Deutschland geliefert, dort gesammelt, aufbereitet und sukzessive wieder dem Produktionsprozess zugeführt. Um die Transportmengen zu optimieren, sollte eine Mindestmenge von drei Tonnen gebündelt werden. Damit auch bei kleineren Mengen entsprechende ökonomische Rahmenbedingungen geschaffen werden können, empfiehlt Rockwool eine vorherige Abklärung mit dem zuständigen Entsorgungspartner.

Ein laufendes Förderband befördert zerbrochene Steine und Sand nach unten in einen wachsenden Haufen. Hinter ihm ist ein grauverhangener Himmel.

Ein laufendes Förderband befördert zerbrochene Steine und Sand nach unten in einen wachsenden Haufen. Hinter ihm ist ein grauverhangener Himmel. © ROCKWOOL

Neues Angebot für Kleinmengen aus Verschnitt

Eine Kleinmengenlösung für die Wiederverwertung von Verschnitt befindet sich derzeit in der Testphase und soll im Lauf des Jahres österreichweit ausgerollt werden. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen dürfen in diesem Rahmen ebenfalls nur eigene Dämmstoffe zurückgenommen und wiederverwertet werden. BM Manfred Wagner, Geschäftsführer der Rockwool HandelsgmbH betont: "In Anbetracht der weltweiten Klimakrise ist es uns enorm wichtig, mit unserem Abfallrücknahme Service einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu leisten. Rockcycle Austria bietet für alle Beteiligten ökologische, ökonomische und logistische Vorteile."

Redaktion
Teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Ratgeber, die Ihnen gefallen könnten

Meistgeklickt auf wohnnet.at

Diese Beiträge werden von unseren Leserinnen und Lesern besonders häufig aufgerufen.

Inspiration & Information

Melden Sie sich gleich hier für unseren Newsletter an!

© 2026 wohnnet.at - Heise RegioConcept GmbH & Co. KG