Jetzt Gastherme warten!
Eine Gastherme sollte regelmäßig auf ihre Funktion überprüft werden. Das verringert nicht nur die Gefahr von Unfällen, sondern hilft auch beim Energiesparen. Jetzt im Herbst ist die richtige Zeit dafür.
Beim Stichwort Thermenwartung denkt man zuerst an die unter Umständen lebensbedrohlichen Kohlenmonoxidunfälle. Doch ein regelmäßig vom Fachmann überprüftes Gasgerät garantiert darüber hinaus Betriebssicherheit, es schont die Umwelt und sorgt ganz einfach für eine funktionierende Heizung in den kalten Monaten. Zudem wird der Verbrauch von Gas gesenkt, die Energie- und Heizkosten sinken. Und die Therme wird dadurch natürlich auch umweltfreundlicher, da sie nach der Reinigung weniger Schadstoffe ausstößt.
Hinweise und Tipps
Ökodesign-Richtlinie
Seit 26. September 2015 müssen KonsumentInnen, Haus- und WohnungsbesitzerInnen defekte Gasgeräte durch effiziente Wärmeerzeuger wie Gasbrennwertgeräte ersetzen, bei denen die Abgasabführung über eine Abgasleitung mit einem Gebläse erfolgt. Gemäß ERP-Richtlinie dürfen herkömmliche Heizwertgeräte dann nur noch bei Mehrfachbelegungen (Abgassammlern) erneuert werden.
Eine Angelegenheit für den Profi
Die gemäß ÖVGW-Richtlinie G 10 durchgeführte Wartung dauert je nach Verschmutzungsgrad mindestens eine Stunde. Dazu gehören die gründliche Reinigung des Brenners, die Reinigung des Wärmetauschers samt Lamellen, die Überprüfung des Ausdehnungsgefäßes sowie die Entlüftung und der Probelauf der Heizung. Nur ein Profi kann diese Arbeiten fachgerecht und sicher ausführen. Robert Breitschopf, Landesinnungsmeister der Wiener Installateure, rät daher auch dringend zur Beauftragung von Fachleuten und warnt davor, auf Billiganbieter zu setzen. Bei vielen solcher "Betriebe" fehlen oft Gewerbeberechtigungen, die nötige Fachausbildung und gängige Originalersatzteile.
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