Fenster selber reparieren - die besten Tipps & Tricks

In die Jahre gekommene Fenster, die aber noch nicht zum Austauschen sind, können durch Profis wieder hergerichtet werden. Welche Arbeiten dazu gehören und wer was zu tun hat.

Sollen Ihre alten Holzfenster wieder auf Vordermann gebracht aber nicht getauscht werden, darf der Gang zum Fachmann nicht fehlen. Die Instandsetzung erfolgt im Normalfall durch den Bautischler, und wenn erforderlich durch den Beschlagschlosser. Braucht es eine Reparatur- bzw. Auswechslungsverglasung, so muss der Glaser her. Neue Beschichtungen können aber auch von Ihnen selbst übernommen werden.

Zuerst: Fenster inspizieren

Was muss alles gemacht werden und wen brauche ich dafür? Vor Inangriffnahme der Instandsetzungsarbeiten ist eine eingehende Untersuchung über den Zustand der Fenster durchzuführen und der Umfang der vorzunehmenden Arbeiten wie Bautischlerarbeiten, Beschlagsarbeiten, Malerarbeiten, Glaserarbeiten festzulegen. Termine lassen sich so viel effizienter legen.

Wichtige Instandsetzungsarbeiten

  • Unbrauchbare und fehlende Teile werden durch neue, funktionsgleiche, ersetzt oder ergänzt
  • Alle neu eingebauten bzw. reparierten Eisenteile werden mit einem Rostschutz versehen
  • Alle mit den Fenstern in Verbindung stehenden beweglichen und festen Metallteile werden auf ihre richtige Funktion überprüft und instandgesetzt
  • Lockere Bänder werden in den Lappen durchbohrt und mit korrosionsgeschützten Schrauben neu befestigt.
  • Feste vorstehende Holz- oder Sternnägel werden abgeschliffen, lockere werden ausgewechselt und eingeleimt
  • Regenschutzschienen werden, wenn erforderlich, neu abgedichtet. Regenschutzschienen aus Stahl werden wie Beschläge behandelt
  • Lockere Wetterschenkel werden demontiert und neu befestigt, schadhafte werden durch neue ersetzt
  •  Holzfehler, Risse und bewitterten Konstruktionsfugen bei den Flügeln und Rahmen werden aufgeweitet und mit Zweikomponenten-Füllmasse verschlossen
  • Schadhafte Holzteile an Stöcken und Flügeln werden ausgebaut, wobei neue Teile nur in ganzer Länge eingesetzt werden
  • Stark verzogene Flügel werden durch neue ersetzt
  • Lockere Holzverbindungen werden geöffnet und neu verleimt
  • Verwitterte Holzoberflächen werden abgeschliffen oder abgezogen wobei Teile, bei denen mehr als 2 mm weg müssen, durch neues Holz der gleichen Art ersetzt werden müssen

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Datum: 03.09.2018

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