Farbe: Reduziert. Raumkonzept: Schwarz-Weiß

Schwarz-Weiß bildet nicht nur im Herbst einen sehr ansprechenden Kontrast im Wohnbereich. Eine farblich auf diese Weise reduzierte Einrichtung ist zeitlos elegant – ein wahrer Klassiker.

Schwarze Kommode zu weißem Teppich, schwarz-weiß karierte Zierkissen, eine pechschwarze Wand und das weiße Ledersofa davor? Mit den beiden Unfarben kann man ganze Wohnungen einrichten, der Trend ist ungebrochen. Doch erst in Kombination mit Naturmaterialien wie Holz oder warmen Farben wie Gold, Weinrot oder sattem Grün wird der Raum lebendig und wohnlich.

Nicht zu radikal

Einen Raum komplett in Schwarz-Weiß einzurichten, ist nicht empfehlenswert. Zum einen schränken Sie sich viel zu sehr ein und machen es sich unnötig kompliziert, ein rundes Ganzes zu bilden, zum anderen wirken Räume, in denen ausschließlich Schwarz und Weiß vorkommen schnell steril und ungemütlich. Setzen Sie lieber Akzente und – vor allem – kombinieren Sie!

Holz, Gold und Grün

Wählen Sie möglichst helles Holz wie Birke, Ahorn oder Fichte und lassen Sie die Möbel möglichst unbehandelt. Das bringt Frische und Natürlichkeit in den ansonsten so reduzierten Raum. Auch Grün – am besten in Form von lebenden Pflanzen – fängt das nüchterne Schwarz und sterile Weiß perfekt auf.

Der wohl dosierte Einsatz von Gold macht sich ebenfalls gut in einem schwarz-weiß gehaltenen Umfeld. Das Wechselspiel zwischen Belebung der nicht vorhandenen Farben einerseits und Reduzierung des unter Umständen rasch protzig wirkenden Gold andererseits funktioniert einfach wunderbar.

Highlights setzen!

Wenn die Einrichtung farblich so minimalistisch daherkommt, beeindrucken Akzente in leuchtenden Farben umso mehr. Doch diese sollten ganz bewusst und in kleinem Ausmaß gesetzt werden. Also eine quietschpinke Vase im schwarzen Regal oder der neongrüne Hochflorteppich vor dem weißen Zweisitzer reichen hier schon aus. Das Gute daran: Die Farbtupfer können Sie jederzeit und rasch austauschen, und so dem Raum immer wieder ein neues Gesicht, oder zumindest einen neuen Ausdruck verleihen.

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Datum: 22.09.2015

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