Hund schlafend in einer Hängematte in einem grünen Garten mit sonnigem Wetter im Hintergrund

Hund schlafend in einer Hängematte in einem grünen Garten mit sonnigem Wetter im Hintergrund © Eddie Dean/shutterstock.com

So fühlt sich Ihr Hund im Garten pudelwohl!

Ob Mensch oder Vierbeiner, an heißen Sommertagen lässt es sich im Garten wohl am besten aushalten. Damit Sie und Ihr treuer Gefährte gleichermaßen entspannen können, haben wir hier ein paar Grundregeln für Sie.

Ein Garten kann für Hunde ein echtes Paradies sein – vorausgesetzt, er ist sicher und auf die Bedürfnisse des Vierbeiners abgestimmt. Hier sind die wichtigsten Tipps, wie Sie Ihren Garten hundefreundlich gestalten:

Hinweise und Tipps

Tipp:

Wenn der Hund etwas sieht, ist er ruhiger.Ein kleines Sichtfenster im Zaun kann also helfen, die Neugier des Hundes zu stillen und damit das Bellen zu reduzieren.

Regel 1: Es braucht eine sichere Umzäunung

Ohne Zaun geht gar nichts! Auch wenn Ihr Hund eine treue Seele ist und nicht von Ihrer Seite weicht, eine vorbeihuschende Katze, der lustig bunte Ball von den Nachbarskindern oder ein zufälliger Pfiff: Hunde sind auch nur Tiere und lassen sich trotz bester Erziehung in manchen Fällen einfach nicht "steuern". Wenn Sie Ihren Vierbeiner also nicht ununterbrochen im Auge behalten und zum Beispiel auch mal ein Schläfchen einlegen wollen, hilft nur eines: ein ordentlicher Zaun. Der Zaun muss auf jeden Fall hoch genug sein, damit der Hund nicht darüber springen kann. Erdseitig muss er so montiert sein, dass sich das Tier nicht durchbuddeln kann.

Regel 2: Schaffen Sie klare Tabuzonen

Für Pflanzenliebhaber empfiehlt es sich, auch seine Gemüsebeete und Zierbeete mit einem kleinen Zaun, einem Netz oder Hochbeeten abzusichern. Auch der Pool oder Teich sollten umzäunt werden, um das Trinken von Chlorwasser zu verhindern und kein Risiko einzugehen, dass der Hund hineinfällt oder hineinspringt. Aus einem Schwimmbad ist es für die meisten Hunde sehr schwierig, ohne Hilfe wieder herauszukommen.Intensives Training und klare Kommandos sorgen dafür, dass Ihr Hund schnell lernt, welche Bereich im Garten für ihn tabu sind.

Regel 3: Es braucht eine artgerechte Bepflanzung

Viele Pflanzen sind für Hunde ungesund oder gar giftig. Der verantwortungsvolle Hundehalter sollte daher Pflanzen wie Stockrosen, Ringelblumen, Salbei, Lavendel oder Stiefmütterchen anpflanzen und auf Pflanzen wie Buchsbaum, Fingerhut, Goldregen, Krokus, Oleander, Eibe oder Maiglöckchen verzichten.

Unbedingt verzichten sollten Hundehalter auch auf chemischen Dünger, Unkrautvernichter oder Schäd­lingsbekämpfer, wie zum Beispiel Schneckenkorn. Diese sind für das Tier in vielen Fällen giftig, im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich!

Regel 4: Richten Sie eine Buddelecke ein

Hunde wollen graben. Diesen natürlichen Trieb kann man ihnen nur schwer abgewöhnen. Damit das gepflegte Zierbeet darunter nicht leiden muss, legen Sie eine eigene Ecke für diesen Zweck an, besonders geeignet dafür sind Sand und Rindenmulch. Sobald er buddelt, zeigen Sie ihm das Eck und belohnen ihn, wenn er es richtig nützt. Dann wird er es wieder nutzen.

Regel 5: Hunde brauchen Schatten und Wasser

Gerade bei hohen Temperaturen lieben es viele Hunde, wenn es eine Gelegenheit zum Baden und Abkühlen gibt. Dafür reicht schon ein "Hundepool" oder ein kleines Planschbecken. Dabei muss auf eine rutschfeste Ein- und Ausstiegsstelle geachtet werden, um Stürzen und Verletzungen vorzubeugen.

Hunde wollen in der Nähe ihrer Herrchen und Frauchen bleiben. Empfehlenswert ist deshalb eine Decke oder eine kleine Hundehütte in einer schattigen Ecke in der Nähe der Terrasse oder des Gartentisches. Der Hund wird es genießen, in Ihrer Nähe zu sein! Vergessen Sie auf keinen Fall dem Vierbeiner ausreichend Wasser zum Trinken zur Verfügung zu stellen und achten Sie darauf, dass er nicht in der prallen Sonne liegen muss!

Regel 6: Angebote für Bewegung und Beschäftigung

Sorgen Sie für ausreichend freie Fläche zum Toben und Spielen. Stellen Sie verschiedenesHundespielzeug zur Verfügung, richten Sie einen kleinenParcours oder Agility-Bereich ein und fördern Sie so die Bewegung und geistige Herausforderung für Ihr Haustier. Auch mehrere unterschiedliche Bodenbeläge wie Sand, Kies oder Steinplatten laden zum Erkunden und Dösen ein.

Veronika Kober
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