Ausführende Firmen, Handwerker und Nachbarn

Ein gutes Verhältnis zu den ausführenden Firmen bzw. Handwerkern ist für das Bauprojekt wichtig, damit die Arbeiten rasch und zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt werden. Bei den Nachbarn ist das Verhältnis wichtig da diese den den Baulärm ertragen müssen.

Ausführende Firmen
Mit ausführenden Firmen haben Sie an sich ein geschäftliches Verhältnis: Sie zahlen, die Firmen liefern bzw. führen aus. Die Qualität der Ausführung ist zwar quantifizierbar und daher einzufordern, lässt sich aber durch richtiges Verhalten wesentlich beeinflussen.

Sollte ein Handwerker etwas nicht zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt haben, erklären Sie ihm, was genau Sie stört, bleiben Sie sachlich und begnügen Sie sich nicht mit pauschalen Aussagen wie ”das gehört sofort abgerissen”, die sogar dazu führen können, dass erhebliche Mehrkosten eingefordert werden.

Schlechte Laune führt zu keiner guten Arbeit. Wenn die Arbeiten gut ausgeführt werden, sagen Sie ohne Überschwang dass Sie zufrieden sind und lassen Sie eventuell fallen, dass Sie die Firma weiterempfehlen werden.

Nachbarn

Womöglich haben Sie sich bereits bei der Besichtigung des Grundstückes vor dem Kauf nach den Nachbarn umgesehen. Sie werden noch einiges mit ihnen zu tun haben! Das Baurecht sieht vor, dass die Nachbarn zur Bauverhandlung als Beteiligte geladen werden.

Dies bedeutet, dass sie Einwände gegen ihr Projekt geltend machen können. Während der Bauzeit sind Belästigungen der Nachbarn auch nicht vollständig zu vermeiden. Holen Sie sich die Nachbarn gleich von Anfang an auf Ihre Seite, indem Sie ein gutes Verhältnis herbeiführen: Lernen Sie diese kennen, erklären Sie was Sie vorhaben zu bauen, lassen Sie sich von denen die selbst schon gebaut haben, Tipps geben.

Besprechen Sie insbesondere die zukünftige Gartengestaltung mit den Nachbarn, einige sind in diesem Bereich sehr sensibel, besonders wenn vorher intime Bereiche im Garten einsehbar werden und sie sich in ihrer Ruhe gestört fühlen. Laden Sie ihre Nachbarn gelegentlich auf der Baustelle und im fertigen Haus ein, damit diese wissen was vor sich geht und eventuelle Belästigungen eher in Kauf nehmen.


Autor:

Datum: 12.10.2009

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  • riky.hellmann@gmail.com schrieb am 17.09.2016 17:48:47

    Mein Nachbar hat baubewilligungspflichtig an meine Feuermauer angebaut und nach
    Fertigstellung über die Baubehörde von mir die Sanierung der verbliebenen Feuermauer gefordert. Diese Mauer ist gleichzeitig Grundgrenze und er ist nie an
    mich herangetreten um persönlich eventuelle probleme zu bespechen .
    Da mein Gebäude 1909 erbaut wurde, habe ich bei der Bauverhandlung gefragt, ob
    ich während der Aushub- und sonstiger Arbeiten mit schwerem Gerät eine eigene
    Bauaufsicht brauche, wurde mir vom Bauführer einer grossen Baufirma erklärt, das sei er selbst. Aber man hat mich vergessen.
    Gibt es jemanden im Forum , der gleiches erlebt hat ?

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