Großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit vom Energiepreis

Das 3-Liter Haus hat einen Heizenergiebedarf von 3 Litern Heizöl oder der entsprechenden Menge Gas oder Brennholz pro Quadratmeter (beheizter Bruttogeschossfläche) und Jahr. Es ist ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen.

Wer baut, bestimmt seine zukünftigen Heizkosten. Ein 3-Liter Haus braucht im Vergleich zu einem herkömmlichen Haus nur ein Drittel der Energie zum Heizen der Räume. Es ist ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit von steigenden Energiekosten.

Die Fakten
Das 3-Liter Haus hat einen Heizenergiebedarf von 3 Litern Heizöl oder der entsprechenden Menge Gas oder Brennholz pro Quadratmeter (beheizter Bruttogeschossfläche) und Jahr. Für ein Einfamilienhaus mit 130 m2 Wohnnutzfläche: (ca. 155 m2 Bruttogeschossfläche) sind dies max. 468 Liter Heizöläquivalent (mit Heizungsverlusten: 560 Liter Heizöläquivalent), das sind:

  • 560 Liter Heizöl extra leicht oder
  • 500 Normkubikmeter Gas oder
  • 3,70 Raummeter Brennholz (Fichte) oder
  • 1,80 Schüttraummeter Pellets


Begriff 3-Liter Haus nicht genormt
In Zeiten stetig steigender Energiekosten kann ein "3-Liter-Haus" für viele Bauherrn genau das richtige sein. Doch was sich genau hinter diesem Begriff verbirgt, kann stark variieren. Denn Bezeichnungen wie "3-Liter Haus" oder sogar "1-Liter Haus" sind nicht einheitlich hinsichtlich der Grenzwerte oder Kennzahlen definiert. Zu beachten ist, dass hierbei oft nur die Qualität der Gebäudehülle betrachtet wird. Weniger bewertet werden Qualität und Verbrauch der Anlagentechnik (Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung) im Haus.

Das heißt: Ein so genanntes 3-Liter Haus gebaut, kann später im Betrieb (zum Beispiel mit einer schlechten Heizungsanlage) wesentlich höher im Energieverbrauch liegen, als vorgesehen.

 

Autor:

Datum: 29.03.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Bauweisen

Beton ist nicht gleich Beton. Klassifiziert wird der Baustoff nach unterschiedlichen Kriterien: Rohdichte, Bewehrungsart, Druckfestigkeit sowie Exposition. Erfahren Sie hier die wichtigsten Details zu den Betonsorten und -klassen.

Eingeführt wurde er im Herbst 2007, ab 1. Dezember 2012 war seine Erstellung gesetzliche Pflicht. Gültig ist ein Energieausweis immer zehn Jahre, die erste Generation läuft nun also aus.

Ein Fertighaus aus massivem Ziegel mit höchster Wertbeständigkeit und bester Wohnqualität, errichtet vom regionalen Baumeister. Die Wienerberger Massivwerthaus Qualitätspartner bieten Rund-um-Service zum Fixpreis und Fixtermin.

Mit bereits vielen tausenden Häusern in ganz Österreich ist das „Wienerberger Massiv-WertHaus“ heute unangefochtener Marktführer bei Einfamilienhäusern in Ziegelbauweise.

Bauen mit Holz ist beliebt. Warum dieser traditionelle Baustoff wieder zum Trend wurde, hat mehrere Gründe. Schauen wir uns die Vorteile der Holzbauweise einmal näher an.

Die Vorfertigung hat nun im Kellerbau seinen Einzug gehalten. Wand- und Deckenelemente werden im Werk in Einzelteilen vorgefertigt. Es ist möglich, die verschiedensten Grundrisslösungen zu produzieren und die Einzelteile werden auf der Baustelle montiert.

Der Klimawandel ist in vollem Gange, das verlautet die Wissenschaft seit geraumer Zeit, und das beweisen auch die immer häufiger auftretenden und länger anhaltenden Hitzeperioden. Dass Dämmung und Speichermasse das Raumklima an solch heißen Tagen verbessern, gilt nun als bewiesen.

Das klassische Einfamilienhaus bekommt immer öfter Konkurrenz. Von Doppelhäusern, Reihenhäusern und eben auch Konzepten mit Atrium. Doch was ist das genau – ein Atriumhaus?