Der Ertrag durch Photovoltaik in Zahlen

Der Ertrag einer Photovoltaik-Anlage hängt vom regionalen Standort, der Ausrichtung und dem Neigungswinkel ab. Wir haben die Zahlen für Sie.

Es ist wohl eine der am häufigsten gestellten Fragen: Wieviel bringt mir eine Photovoltaikanlage wirklich? Die produzierte solare Strommenge (kWh) in PV-Anlagen hängt natürlich in erster Linie vom regionalen Standort, von der Ausrichtung (Himmelsrichtung) und vom Aufstellungs-Neigungswinkel ab. Denn je mehr Sonne die Anlage abkriegt, desto höher auch ihr Ertrag.

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Faustformel - Erträge aus Photovoltaik

Für eine PV-Anlage kann mit Kosten von etwa 2.000 bis 3.000 Euro/kWp (Kilowatt peak = Maximalleistung der Anlage) gerechnet werden. Die Module unterscheiden sich nach Leistungsklassen (aktuell ab 275 Wp): Je mehr Leistung, desto teurer. Dementsprechend werden dann, wenn viel Fläche zur Verfügung steht (z. B. bei einer Anlage im Garten) die leistungsschwächeren und günstigeren Module eingesetzt.

Bei der Frage, ob sich so eine Anlage für Sie überhaupt rentiert, muss in Hinblick auf den Eigenverbrauch und die Einspeisungsvergütung genau gerechnet werden. Wichtig ist dabei der Jahresertrag, der von der Lage (logischerweise kann dort, wo öfter die Sonne scheint, auch mehr Strom produziert werden), der Gesamtfläche, der Ausrichtung (idealerweise Richtung Süden), und schließlich der Dachneigung (ideal ist eine Schräge von 30 bis 33 Grad) abhängt.

Und wieviel Strom wird nun eigentlich produziert? Dafür gibt es eine einfache Faustformel: Pro kWp installierter Solarleistung kann mit einer Stromerzeugung zwischen 800 und 1.200 kWh Solarstrom im Jahr gerechnet werden. Bei einer 10 kWp-PV-Anlage (ca. 65 m² Flächenbedarf) schwankt die jährliche Solarstromernte somit zwischen 8.000 und 12.000 kWh. Zum Vergleich: der durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts beträgt ca. 4.000 kWh. „Wir empfehlen eine Mindestgröße der Anlage von 35 bis 40 Quadratmetern. Kleinere Dimensionierungen bringen dem Durchnittshaushalt keine so spürbaren Erträge“ betonen daher auch die ExpertInnen des heimischen Energieanbieters EVN, die Interessierte dabei unterstützen, die passende Lösung von der Produktion bis zur Speicherung des Privatstroms zu erarbeiten.

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Datum: 13.02.2018

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