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„Raus aus dem Öl“ ab jetzt wieder abholbereit!

Startschuss für die Förderoffensive für den Öl-Ausstieg. Wer seine alte Ölheizung gegen ein neues, regeneratives Heizsystem tauschen möchte, sollte jetzt zuschlagen. Der Fördertopf ist prall gefüllt!

Als Teil der kommenden Sanierungsoffensive, für die insgesamt rund 142,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sind ganze 100 Millionen Euro für die Heizungsmodernisierung von fossil auf erneuerbar reserviert - das ist doppelt so viel, wie im letzten Jahr. Damit können heuer bis zu 22.000 Heizungen getauscht werden.

Seit März 2019 gibt es den "Raus aus dem Öl" Bonus in Österreich. Für den Tausch eines eines fossilen Kessels gegen ein erneuerbares Energiesystem werden bis zu 5.000 Euro zugeschossen. Ab jetzt kann die beliebte Förderung wieder beantragt werden.

Bis zu 11.000 Euro Förderung möglich

Noch interessanter wird der Umstieg auf ein regeneratives Energiesystem, wenn Sie auch auf die potentiellen Landesförderungen schauen. Da der Bundesbonus im vergangenen Jahr so schnell vergriffen war und im März daher aufgestockt wurde, haben viele Länder ihre eigenen Förderungen ausgebaut. „Zurzeit herrscht ein idealer Sanierungsmoment, denn man kann Bundes- und Landesförderung kombinieren – da kann ein zeitweilig niedriger Ölpreis finanziell nicht mithalten“, so Andreas Rotter, Obmann des Zukunftsforum SHL und Innungsmeister der Salzburger Landesinnung Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik. Gemeinsam mit dem Raus-aus-dem-Öl-Bonus lassen sich in einigen Bundesländern, wie etwa Kärnten, allein für die Heizungserneuerung bis zu 11.000 Euro Fördermittel gewinnen. Einen guten Überblick, welche Förderungen Ihr Bundesland bereithält, bekommen Sie übrigens auch auf den Förderseiten des Österreichischen Biomasse-Verbandes.

Energieberatung auch telefonisch

Ganze 12.436 Sanierungsprojekte wurden im Vorjahr über die Offensive gefördert. "Raus aus dem Öl" löste damit allein 2019 ein Investitionsvolumen von mehr als 365 Millionen Euro aus, laut einer aktuellen Aussendung des Klimaschutzministeriums wurden dadurch 4.829 Arbeitsplätze geschaffen und die CO2-Reduktion betrug 78.694 Tonnen im Jahr. Damit die Fördertätigkeit auch in diesem, besonderen, Jahr so rasch wie möglich vonstatten gehen kann, werden die für den Investitionszuschuss vorausgesetzten Energieberatungen in allen Bundesländern auch per Telefon oder über das Internet durchgeführt. So kann auch unter den gebotenen Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus rasch mit der Förderung gestartet werden.

WEitere Infos und Antragsformulare rund um die Förderungen

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Datum: 12.05.2020
Kompetenz: Förderungen