„Raus aus dem Öl“: Weitere 20 Millionen Fördergelder

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Der Fördertopf für die Aktion „Raus aus dem Öl“ wird für heuer um zusätzliche 20 Millionen Euro aufgestockt. Damit kann die Erfolgsgeschichte „Umstieg auf Erneuerbare“ fortgesetzt werden.

Seit März 2019 wird der Tausch eines fossilen Kessels gegen ein erneuerbares Energiesystem mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Die zu Beginn bereitgestellten 42,6 Millionen Euro waren aber bereits Ende Juni aufgrund der hohen Nachfrage verbraucht. Jetzt hat der Nationalrat eine Aufstockung der Fördergelder beschlossen.

Noch interessanter wird der Umstieg, wenn Sie auch auf die potentiellen Landesförderungen schauen. So erhalten beispielsweise Förderwerber in Kärnten bis zu 11.000 Euro bei einem Umstieg auf Pellets. Einen guten Überblick, welche Förderungen Ihr Bundesland bereithält, bekommen Sie übrigens auf den Förderseiten des Österreichischen Biomasse-Verbandes.

Heizöl auch preislich immer uninteressanter

Aber nicht nur die Investitionsförderung pusht die Nachfrage, auch die Brennstoffkosten entwickeln sich zugunsten des erneuerbaren Energieträgers Holz. Vergleicht man zum Beispiel Hackgut und Pellets mit Heizöl, so ergibt sich ein Preisvorteil von 58 Prozent bzw. 41 Prozent.

„Die Aufstockung ist ein wichtiges Signal in Richtung Energiewende. Aber es ist noch viel zu tun. Es gilt nunmehr im Wärmesektor auch ein generelles Ölheizungsverbot bundesweit durchzusetzen, die enorme Warteschlange bei den Anträgen für Holz-KWK-Anlagen abzubauen sowie Steuererleichterungen für die Einspeisung erneuerbarer Gase umzusetzen, damit der verantwortungsvolle Weg auch weiterhin fortgesetzt werden kann“, erklärt Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes.

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Datum: 05.07.2019
Kompetenz: Förderungen

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