Blutahorn, Aronia & Co: Herbstfärber im Garten

Sie sind gelb, orange, messing- und kupferfarben oder tiefrot – die Herbstfärber erleuchten unsere Gärten in den trüben Monaten des Jahres und sind wunderbare Hingucker. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten vor.

Mit den richtigen Bäumen und Sträuchern können Sie sich den berühmten Indian Summer auch in Ihren Garten holen. Die Wochen im September und Oktober, teilweise bis hinein in den November, sind farbenfroher und leuchtender, als so mancher Sommertag, dann nämlich, wenn sich die Blätter bestimmter Laubgehölze einfärben.

Vom Chlorophyll zum Anthocyan

Warme Sommertage, kalte Herbstnächte und generell eine trockene dritte Jahreszeit sind die beste Voraussetzung für Herbstfärber. Je nach Pflanzengattung kommen die gelben, orangen oder roten Verfärbungen zutage, wenn sich der grüne Farbstoff abbaut, oder aber es bildet sich in den Blättern – typischerweise im Herbst – der rote Farbstoff Anthocyan, der für die intensive, leuchtende Färbung verantwortlich ist.

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Baum, Strauch oder Gras?

Je nach Gartengröße und -stil stehen Ihnen viele verschiedene Pflanzengattungen und -sorten zur Auswahl. Von herbstfärbenden Gehölzen, wie Zaubernuss, Essigbaum oder Felsenbirne, über gelb und rot leuchtende Stauden und Sträucher (Hostas, Bergenien, Schneefelberich, etc.) bis hin zu zahlreichen Gräsern, die erst vor dem Winter zur optischen Höchstform auflaufen. Bekannteste Vertreter sind hier sicherlich das Lampenputzergras und das Pfeifengras, die heimische Gärten in bunte Meere verwandeln.

Die haben in jedem Garten Platz

Der mit Abstand bekannteste Vertreter der Herbstfärber ist wohl der Ahorn. Wer nicht unbedingt einen Schlossgarten sein Eigen nennt, wird aber eher nicht auf den bis zu 40 Meter hoch wachsenden Zuckerahorn, der sich im Herbst besonders imposant verfärbt, setzen. Die kleineren Japanischen Ahorne sind mindestens genauso feurig, haben aber in jedem normalen Garten Platz. Ebenfalls gut geeignet für kleinere Flächen sind Birken, Berberitzen, die Zaubernuss und natürlich der Wilde Wein.

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Max Mustermann
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Datum: 27.08.2018

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