© John-Mark Kuznietsov

Herbstzeit ist Tulpenzeit

Damit Sie sich im Frühjahr an der bunten Pracht Ihrer selbst gezogenen Tulpen erfreuen können, sollten Sie bereits im Herbst für Ihr Tulpenmeer sorgen. Die Tulpenzwiebel müssen noch vor dem Winter unter die Erde.

Die Blütezeit der Tulpen mit ihrer mannigfaltigen Farben- und Blütenpracht startet je nach Sorte im März und erstreckt sich bis in den Mai hinein. Da die Tulpe eine der Lieblingsblumen unter ZüchterInnen ist, gibt es inzwischen entsprechend viele, nämlich ca. 8000 unterschiedliche Sorten dieses typischen Frühlingsblühers. Damit auch Sie sich im kommenden Frühling über Ihr Tulpenmeer freuen können, sollten Sie im Herbst (spätestens im Dezember) Ihre Tulpenzwiebeln einpflanzen.

Je größer die Zwiebel, desto schöner die Tulpe

Kaufen Sie nur Zwiebeln mit unbeschädigter brauner Schale, denn diese schützt vor dem Austrocknen. Triebe sollten keine zu sehen sein. Achten Sie beim Kauf der Tulpenzwiebelaber nicht nur auf die Optik, sondern vor allem auf die Qualität! Eine gute Blumenzwiebel erkennen Sie an ihrem Umfang: Je größer sie ist, desto mehr Kraft steckt in ihr und umso schöner wird die Tulpe auch wachsen und blühen.

Wo sollten Tulpen gepflanzt werden?

Tulpen sind sehr robust und pflegeleicht, sie haben keine sonderlich großen Ansprüche und machen auch nicht viel Arbeit. Trotzdem sollten Sie bei der Standortwahl ein paar Faktoren berücksichtigen: Der geeignetste Boden für Tulpen ist ein humoser, durchlässiger Boden,im Falle von schweren Lehmböden vielleicht sogar mit Sand durchmischt. Dadurch stehen die Zwiebeln nicht nass und können auch nicht faulen. Generell sollten Sie für Ihre Tulpen sonnige Bereiche auswählen, da dort die Zwiebeln gut fürs nächste Jahr ausreifen können.

Wie pflegt und vermehrt man Tulpen?

Gießen Sie regelmäßig und prüfen Sie die Erde auf ihren Feuchtegehalt.Aber Vorsicht: Staunässe mögen Tulpen gar nicht.
Düngen Sie Frühling. Während der Wachstumsphase der Blätter sollten Nährstoffe im Boden sein, die die Pflanze aufnehmen kann. Sobald die ersten Blattspitzen aus der Erde ragen, können Sie somit regelmäßig (ca. alle zwei Wochen) mit einem Volldünger oder - noch besser - mit etwas reifem Kompost arbeiten. Auch mit Hornspäne oder Hornmehl erzielen Sie einen ähnlichen Effekt. Im Herbst können Sie mit Kompost großzügig mulchen.
Schneiden Sie nach der Blüte nicht die Blätter ab, sondern die Blütenbecher, damit die Pflanze ihre Energie nicht in die Samenbildung steckt. Die Blätter erst dann schneiden, wenn sie völlig abgestorben sind. Übrigens: Während der Blütezeit sollten Sie verwelkte Blütenblätter abzupfen.
Vermehren können Sie Tulpen, indem Sie auf Tulpen zum Verwildern setzen. In trockeneren Bereichen im Garten, z. B. unter Sträuchern, vermehren sich Tulpen von selbst.
  • Gießen Sie regelmäßig und prüfen Sie die Erde auf ihren Feuchtegehalt. Aber beachten Sie dabei: Staunässe mögen Tulpen gar nicht.
  • Düngen Sie im Frühling. Während der Wachstumsphase der Blätter sollten Nährstoffe im Boden sein, die die Pflanze aufnehmen kann. Sobald die ersten Blattspitzen aus der Erde ragen, können Sie somit regelmäßig (ca. alle zwei Wochen) mit einem Volldünger oder - noch besser - mit etwas reifem Kompost arbeiten. Auch mit Hornspäne oder Hornmehl erzielen Sie einen ähnlichen Effekt. Im Herbst können Sie mit Kompost großzügig mulchen.
  • Schneiden Sie nach der Blüte nicht die Blätter ab, sondern die Blütenbecher, damit die Pflanze ihre Energie nicht in die Samenbildung steckt. Die Blätter erst dann schneiden, wenn sie völlig abgestorben sind. Übrigens: Während der Blütezeit sollten Sie verwelkte Blütenblätter abzupfen.
  • Vermehren können Sie Tulpen, indem Sie auf Tulpen zum Verwildern setzen, deren Zwiebeln im Boden verbleiben. Auch bei den Wild-Tulpen haben Sie eine große Außwahl, in Frage kommen zum Beispiel Seerosen-Tulpen, Damen-Tulpen, Zwerg-Tulpen, Darwin-Tulpen, etc. In trockeneren Bereichen im Garten, z. B. unter Sträuchern, vermehren sich diese Tulpen von selbst. Dazu setzen können Sie Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen und andere typische Frühlingsblüher.

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Datum: 12.07.2019
Kompetenz: Garten und Zaun