Tulpen, Narzissen & Co - Wichtiges zur Zwiebelwahl

Ein altes Gärtnersprichwort sagt: Der Frühling wird im Herbst gepflanzt. Das trifft auf kaum eine Pflanze mehr zu, als auf die Blumenzwiebel. Egal ob Tulpen, Narzissen oder andere: Alle müssen im September oder Oktober in den Boden, damit man im Frühling (ab März) einen prachtvollen Blütenreigen hat.

Tulpen

Hier gibt es eine neue Serie, Inspiration, die eine besonders interessante, gefüllt blühende Variation von Tulpen in den Farben weiß-rosa über stark gesprenkelt bis zu kräftigeren Tönen bietet. Ein weiterer Bereich sind die klassischen Tulpen, bei denen es auch neue, besonders kräftig leuchtende Vertreter gibt.

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen den klassischen, hochwachsenden Tulpen (mit 40 bis 60 cm Wuchshöhe) und den wildformenden Tulpen, die zu den botanischen Tulpen gehören. Diese werden nicht gezüchtet, sondern sind eine Selektion vom Wildstandort. Sie sind kleiner (oft nur 10 bis 20 cm groß) und blühen früher.

Narzissen

Auch hier gibt es zahlreiche neue Züchtungen, die sich vor allem durch besonders schöne Farbkombinationen auszeichnen. Auch hier gibt es eine Gruppe an Wildformen, die durch die Bank zwergförmig sind und über besonders zarte Blüten verfügen. Die in einem Säckchen enthaltenen Zwiebel sollten aufgrund ihrer Wirkung auf jeden Fall gemeinsam gepflanzt werden.

Die Dichternarzisse (Narcissus Poeticus) ist eine nicht jedes Jahr erhältliche Narzisse, die aufgrund ihres besonders hübschen Aussehens ihrem Namen auf jeden Fall gerecht wird.


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Datum: 16.04.2015

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