Wachsame Nachbarn sind der beste Einbruchschutz
Einbruchschutz Nachbar? Sie ersetzen zwar keine Alarmanlage oder Sicherheitstür, aber aufmerksame Nachbarn sind letztlich doch sehr wichtig. Und da auch Sie Nachbar sind: Seien Sie aufmerksam. 6 Tipps, worauf es ankommt!
Die Polizei wird bei ihren Veranstaltungen zu den Themen Sicherheit und Einbruchschutz nicht müde zu erwähnen, dass gute Nachbarschaft zu den besten Präventionsmaßnahmen gehört. Wer weiß, wer alles im Mietshaus oder in der Straße wohnt, weiß auch, wer nicht da hingehört. Eine kritische Nachfrage an eine unbekannte Person schreckt so manchen potenziellen Dieb schon im Vorfeld ab. Vergessen Sie nicht: Jede Investition Ihrer Aufmerksamkeit in die Nachbarschaft kommt letztlich irgendwann auch Ihnen selbst zugute. Wir haben 6 Tipps, wie Sie ein aufmerksamer Nachbar werden.
1. Lernen Sie Ihre Nachbarn kennen
Gehen Sie auf sie zu – beim zufälligen Treffen im Treppenhaus oder im Hof. Organisieren Sie doch auch mal ein Nachbarschafts- oder Straßenfest! Dort ergeben sich gute Gelegenheiten, mit allen einmal ins Gespräch zu kommen.
2. Sprechen Sie sich untereinander ab
Was ist in welchem Fall zu tun? Gibt es Notfallnummern oder soll in jedem Fall sofort die Polizei gerufen werden, wenn in der Nachbarwohnung oder dem Nachbarhaus etwas Auffälliges passiert? Gibt es Housesitter, die in der Abwesenheit Ihrer Nachbarn vorbeischauen werden? Wir sagen: Lieber einmal zu oft die Polizei rufen, das ist immer noch besser, als dem Einbrecher ungestörte Arbeit zu ermöglichen.
3. Auf Unbekannte achten
Jemand kommt Ihnen im Treppenhaus oder in der Straße fremd vor? Dann sprechen Sie ihn gezielt an, zu wem er denn möchte. Da Sie im besten Fall alle Wohnhausmieterinnen und -mieter, bzw. Nachbarn kennen, kann sich die fremde Person nicht auf einen ausgedachten Namen oder eine unbekannte Adresse herausreden.
4. Volle Postkästen nicht ignorieren
Schauen Sie, welcher Postkasten bereits gerade überquillt. Klingeln Sie zur Not bei der betreffenden Person. Sollte diese abwesend sein, bieten Sie ihr nach der Rückkehr an, sich das nächste Mal um die Post zu kümmern.
Fragen Sie andersherum vor Antritt Ihres Urlaubs einen Nachbarn oder Nachbarin, ob er oder sie sich bereit erklären, Ihren Postkasten regelmäßig zu leeren. Sollten Sie eine längere Zeit abwesend sein, hilft es auch, wenn sich eine Vertrauensperson um Ihr Zuhause kümmert (Rollläden hochziehen, Lüften, abends Blumen gießen, damit auch mal das Licht brennt etc.).
5. Einfach ein bisschen genauer hinschauen
Hausbesitzer kennen das: Abends wird noch einmal eine Runde über das Grundstück gegangen, ob auch alles in Ordnung ist. Scheuen Sie sich nicht, dabei auch mal über den Zaun oder die Hecke zu blicken. Nein, das ist kein Voyeurismus. Wenn die Nachbarn nicht da sind, gibt es ohnehin nichts zu sehen – höchstens etwas Verdächtiges durch einen unbefugten Eindringling.
6. An alle Hundebesitzer: Gassirunden erweitern
Sie gehen zweimal am Tag mit Ihrem Hund Gassi? Dann verzichten Sie doch dabei auf Smartphoneaktivitäten und lassen Sie Ihren Blick durch die Umgebung schweifen. Wählen Sie Ihre Route dabei so aus, dass Sie möglichst viel von Ihrer Nachbarschaft mitbekommen. Also lieber dreimal ums Eck, als gleich direkt auf und davon. Außerdem kann es abschreckend wirken, wenn Einbrecher wissen, dass in einer Gegend mehrere Hunde anschlagen könnten.
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