Einbruchschutz im Urlaub: Die 10 besten Tipps
Sommerzeit ist Urlaubszeit ist Einbruchzeit. Wenn Sie Ihren Urlaub nicht zu Hause verbringen, sondern für einige Tage oder Wochen verreisen, sollten Sie die folgenden Zeilen aufmerksam lesen. Wir haben die besten Tipps für Einbruchschutz in der Urlaubszeit.
- 1. Mechanische Sicherungen verstärken
- 2. Elektronische Wächter installieren
- 3. Überwachungskameras strategisch platzieren
- 4. Beleuchtung clever nutzen
- 5. Nachbarschaftshilfe aktivieren
- 6. Keine Hinweise auf Abwesenheit geben
- 7. Wertsachen clever verstecken
- 8. Garage und Nebengebäude sichern
- 9. Garten "einbruchssicher" machen
- 10. Smarte Technik nutzen
In der nächsten Zeit wird wieder viel eingebrochen werden, das zeigen die jährlichen Statistiken ganz deutlich. Ein hochmodernes Alarmsystem kann sich nicht jeder leisten und in den wenigsten Häusern und Wohnungen sind alle Fenster und Türen wirklich einbruchsicher. Doch keine Sorge - mit den richtigen Vorkehrungen können Sie Ihr Zuhause gut schützen, während Sie die wohlverdiente Auszeit genießen. Die folgenden 10 Tipps helfen Ihnen dabei, Einbrechern das Leben schwer(er) zu machen und im Urlaub wirklich zu entspannen.
1. Mechanische Sicherungen verstärken
Robuste, sichere Türen und Fenster sind die erste Verteidigungslinie gegen Einbrecher. Investieren Sie in hochwertige Sicherheitsschlösser und -beschläge. Besonders wichtig: Denken Sie an Fenstergriffe mit integrierten Schlössern, vor allem im Erdgeschoß. Terrassentüren und Fenster im Erdgeschoß sollten mit einbruchhemmenden Rollläden, -balken und Scherengittern gesichert sein. Und noch ein Tipp: Bei mechanisch gesicherten Fenstern und Glastüren den Schlüssel nie innen stecken lassen!
2. Elektronische Wächter installieren
Eine moderne Alarmanlage mit Bewegungsmeldern und Glasbruchsensoren schreckt Einbrecher ab. Da reicht oft schon die an der Fassade angebrachte, gut sichtbare Alarmsirene. Aber: bitte keine Attrappen verwenden, die meisten Einbrecher erkennen diese auf den ersten Blick. Investieren Sie ausschließlich in hochwertige, zertifizierte Alarmsysteme, von Profis geplant und installiert.
3. Überwachungskameras strategisch platzieren
Gut sichtbare Kameras haben eine abschreckende Wirkung. Aber Achtung: Bei falscher Platzierung kann ein erfahrener Dieb das Sicherheitssystem ganz einfach umgehen. Montieren Sie die Kameras nicht höher, als der von ihr zu bewachende Bereich entfernt ist, plus 1,50 Meter. Mindestens aber in drei Metern Höhe, um sie vor Vandalismus zu schützen. Wählen Sie immer die zur Aufgabe passende Überwachungskameras. Am besten bewährt haben sich Bullet Kameras, um bestimmte Bereich am und um das Haus zu überwachen. Und schließlich ist es auch wichtig, die Funktionen der Kamera zu kennen und zu nutzen. Soll sie auf Bewegungen reagieren, soll sie die Nachtsicht ermöglichen, soll sie Daten speichern oder übertragen. Am besten lassen Sie die gesamte Alarmanlage mit Kameras und Co von einem ausgewiesenen Profi installieren.
4. Beleuchtung clever nutzen
Ein über Tage dunkles Haus erregt Aufmerksamkeit. Installieren Sie Zeitschaltuhren für die Innenbeleuchtung und Bewegungsmelder im Außenbereich, vergessen Sie den Kellerabgang dabei nicht. Die Beleuchtung täuscht Anwesenheit vor und Ihr Haus wirkt belebt. Generell gilt: Installieren Sie eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung.
Auch wichtig ist es, nicht zu viel Einsicht in die Räume zu gewähren. Rollläden halten nicht nur Blicke draußen, sondern bieten einen sehr guten Einbruchsschutz. Dank Smart Home-Lösungen schließen sie sich auch zu bestimmten Tageszeiten automatisch.
5. Nachbarschaftshilfe aktivieren
Der Schlüssel unter der Fußmatte, im Postkasten oder in einem Blumentopf vor der Eingangstüre? Bitte nicht! Kaufen Sie sich lieber ein Schlüsseldepot oder noch besser, übergeben Sie die Hausschlüssel einer vertrauenswürdigen Person. Informieren Sie auch Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit. Sie können den Briefkasten regelmäßig leeren, gelegentlich die Rollläden betätigen oder abends kurz das Licht einschalten. Oder eben einfach ein Auge auf Ihr Grundstück haben, während Sie nicht da sind.
6. Keine Hinweise auf Abwesenheit geben
Ein Insta-Post vom Strand? Eine Story aus der Hotellobby? Keine gute Idee. Vermeiden Sie es, in sozialen Medien von Ihrem Urlaub zu berichten. Viele Einbrecher haben es sich zur Aufgabe gemacht, in der Urlaubszeit ganz gezielt nach solchen Posts zu suchen und die offensichtliche Abwesenheit von Wohnungs- und Hauseigentümern auszunutzen. Informieren Sie Ihre Follower also lieber erst nach Ihrer Rückkehr über den Urlaub und Ihre Erlebnisse.
7. Wertsachen clever verstecken
Zuerst: Legen Sie ein Inventarverzeichnis Ihrer Wertgegenstände an, das verschafft Ihnen im Falle eines Diebstahles eine viel schnellere Einigung mit Haushaltsversicherung. Für Ihre Abwesenheit gilt: Lagern Sie wichtige Dokumente und wertvollen Schmuck in einem Tresor oder an einem sicheren Ort außerhalb des Hauses.
8. Garage und Nebengebäude sichern
Vermeiden Sie offene, leere Garagen und Gartenschuppen, die nicht verschlossen sind. Schalten Sie alle Außensteckdosen ab. Vergessen Sie nicht, auch die potenziellen Einstiegspunkte über Garagendach, Schuppendach oder Vordach zu sichern. Oft bieten sie Einbrechern leichten Zugang zum Haupthaus.
9. Garten "einbruchssicher" machen
Räumen Sie Leitern, Gartenmöbel und Werkzeuge weg, einfach alles, das Dieben als Einstiegshilfe dienen könnte. Trimmen Sie hohe Hecken, sie könnten Einbrechern einen willkommenen Sichtschutz bieten. Achten Sie auch darauf, dass im Eingangsbereich oder bei möglichen Zutrittspunkten nicht zu viel herumsteht, je freier die Sicht, desto schwieriger für den potenziellen Einbrecher.
10. Smarte Technik nutzen
Nutzen Sie die Möglichkeiten von Anwesenheitssimulation im Smart Home. Für intelligente Heimsysteme ist es kein Problem, Beleuchtung, Rollläden und sogar Musik aus der Ferne zu steuern. Das ist perfekt, um Anwesenheit zu simulieren. Außerdem melden, so Sie das wollen, Alarmsysteme automatisch an Ihr Smartphone, wenn etwas Verdächtiges am Grundstück oder im Haus passiert.
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