3 Männer im Anzug stehen bei Pressekonferenz auf Bühne an Stehpulten mit Baumit-Logo Aufdruck. Im Hintergrund ein großer Screen mit der Präsentation. Im Vordergrund Journalisten.

3 Männer im Anzug stehen bei Pressekonferenz auf Bühne an Stehpulten mit Baumit-Logo Aufdruck. Im Hintergrund ein großer Screen mit der Präsentation. Im Vordergrund Journalisten. © Baumit GmbH/APA-Fotoservice/Juhasz

Baumit startet innovativ in eine herausfordernde Bausaison

Die Baubewilligungen in Österreich gehen weiter zurück, der WIFO-Konjukturbericht prognostiziert ein nur zaghaftes Wirtschaftswachstum, die Verunsicherung der Verbraucher führt zu einer steigenden Sparquote. Die Aussichten sind nicht rosig, Baumit reagiert mit Innovationen und Zuversicht.

Laut Statistik Austria wurden im dritten Quartal 2024 nur 11.563 Baubewilligungen für Wohnungen und 4.085 für neue Gebäude erteilt. Der WIFO-Konjunkturbericht vom Dezember 2024 prognostiziert für 2025 und 2026 nur ein geringes Wirtschaftswachstum. Die Arbeitslosenquote von 7,4 % lässt die längste Rezession der letzten 25 Jahre befürchten. Zwar gibt das Auslaufen der KIM-VO Mitte des Jahres Grund zur Hoffnung für die Branche, aber „angesichts der Dramatik der Lage wäre ein früherer Termin wünschenswert gewesen“, so Baumit Geschäftsleiter Georg Bursik bei der traditionellen Jahrespressekonferenz des heimischen Dämm- und Baustoffherstellers.

Gewünschter Sanier-Turbo nicht eingetreten

Vor einem Jahr hoffte man an gleicher Stelle auf die Zündung eines „Sanier-Turbos“. Heute zeigt sich, dass die thermische Gebäudesanierung von der angestrebten 3-prozentigen Sanierungsrate bis 2040 noch weit entfernt ist. „Wir müssen mit allen Beteiligten die richtigen Maßnahmen mit bestem Kosten/Nutzen-Verhältnis umsetzen. Losgelöst von Förderungen gilt es, den Gebäudebestand zu sanieren und wieder für Jahrzehnte mit hoher Wohnqualität zu geringen Betriebskosten nutzbar zu machen", so Georg Bursik.

Auch das Ende des Sanierungsbonus zur Ankurbelung der Sanierungsquote ist Ende 2024 ausgelaufen. Positiv stimmt der relativ hohe Anteil an umfassenden Sanierungen und Sanierungen mit klima:aktiv Standard. Diese machen fast ein Drittel der Anträge aus. Vorsichtig optimistisch stimmt auch, dass die Förderung der thermischen Gebäudesanierung für gemeinnützige Bauvereinigungen (vorbehaltlich) weiterhin besteht. Wie in diesem Bereich weiter geplant wird, hängt von einem neuen Regierungsprogramm ab. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen die Förderungen für die richtigen Maßnahmen einsetzen. Bis dato waren es vor allem Einzelbauteile wie Heizkessel und Fenster, die einer Sanierung unterzogen wurden - wichtig für entsprechend gute Gesamtresultate sind jedoch umfassende Sanierungen oder zumindest Teilsanierungen wie z. B. Fenster und Fassade.

Baumit setzt auf innovative Lösungen

Wie wichtig die thermische Sanierung im Neu- und Altbau für unser Klima ist, hat Baumit in den letzten Jahren nicht nur mit zahlreichen innovativen Dämmsystemen bewiesen, sondern auch in einem umfangreichen, laufend aktualisierten Leitfaden anschaulich aufbereitet. Unter dem Titel „Thermische Sanierung - von der Planung bis zur Förderung“ bietet Baumit einen entsprechenden Leitfaden zum Download an und unterschiedliche Lösungen - von optischer Sanierung über die fachgerechte Sanierung feuchter Mauern bis hin zur Restaurierung denkmalgeschützter Gebäude. Ab März wird dazu auch die Informationsbroschüre „Baumit Wand- und Putzsanierung - Häuser jahrzehntelang zukunftsfit halten" verfügbar sein.

NEU: Die One-Stop-Sanierungsberatung

Wer Interesse an einer thermischen Sanierung hat, weiß oft nicht, wo er anfangen soll. So kann es geschehen, dass Projekte falsch angegangen werden oder aus Unwissenheit oder auch Unsicherheit doch nicht realisiert werden. Baumit macht’s einfach und setzt auf den direkten Weg - die One-Stop-Beratung mit kompletter Beratungsleistung rund um die thermische Sanierung inkl. Unterstützung bei der Absolvierung von notwendigen Behördenwegen.

6 Punkte für mehr Stabilität und Wachstum

„Österreich braucht Wohnraum und eine starke Bauwirtschaft, um soziale Stabilität und wirtschaftliches Wachstum zu sichern. Jetzt ist die Politik gefordert, entschlossen zu handeln“, so Georg Bursik und empfiehlt folgendes 6-Punkte-Programm:

  1. Abbau bürokratischer Hürden - Entrümpelung der Bauordnungen
  2. Sanierungsbonus 2025/26 neu dotieren, Fördertöpfe intensiver kommunizieren
  3. Wohnbauförderung gehört wieder zweckgebunden
  4. Der gemeinnützige Wohnbau braucht dringend Reformen
  5. Ein Bautenministerium würde der Baubranche Stabilität und Sicherheit geben
  6. Die Aussetzung der Lohnnebenkosten bei WDVS-Verarbeitern
Redaktion
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