Holzverzierter Küchentisch mit Vasen und weißen Rosen steht im Vordergrund moderner Küche mit Holzmöbeln Edelstahlgeräten und Wohnzimmer im Hintergrund mit Kamin und eingebautem Flachbildfernseher.

Holzverzierter Küchentisch mit Vasen und weißen Rosen steht im Vordergrund moderner Küche mit Holzmöbeln Edelstahlgeräten und Wohnzimmer im Hintergrund mit Kamin und eingebautem Flachbildfernseher. © Breadmaker/shutterstock.com

Holzverkleidung für Wand und Decke

Genauen Materialbedarf errechnen, den Untergrund analysieren und vorbereiten, korrekt zuschneiden und schließlich die Montage. Wir haben die besten Tipps, wie die Holzverkleidung für Ihre Wände und Decken gut wird.

Das Wichtigste bei Holzverkleidungen ist, wie bei allen anderen Wandbelägen auch, der Untergrund. Ist die Wand oder Decke, auf die die Holzpaneele bzw. Profilbretter aufgebracht werden sollen feucht, so muss die Ursache dafür unbedingt beseitigt werden. Gearbeitet darf logischerweise nur auf einer trockenen Fläche werden. Sind die Wandflächen nur oberflächlich mit Schimmel oder Moos befallen, reinigen Sie die Fläche mit einer Drahtbürste. Streichen Sie die Fläche anschließend mit einer Fungizid-Lösung ein, um den Schädlingsbefall auch in der Tiefe abzutöten.

Alles plan?

Klopfen Sie Mörtelreste an der Wand mit einem Hammer weg und verputzen Sie Risse und Löcher mit Gips oder Spezialmörtel. Sind große Löcher vorhanden, füllen Sie diese mit Steinbrocken und verputzen sie anschließend.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Bei senkrechter Lattung bleibt der Raum zwischen Wand und Bekleidung durchgehend für das Durchströmen von Luft von unten nach oben offen.

Unterkonstruktion bei waagrechter Verlegung

Für eine waagrechte Verlegung der Holzverkleidung montieren Sie eine senkrecht aufgebaute Unterkonstruktion. Der Lattenabstand sollte 60 cm nicht überschreiten; bei schweren Beplankungsmaterialien sollte er sogar zwischen 40 und 50 cm liegen. Damit die durch die Bretter zusammenhängende Bekleidung sicher an der Wand hält, verwenden Sie für die Befestigung der Latten normgerechte Durchsteckdübel, ab einem Durchmesser von 8 mm, im Abstand von ca. 50 cm.

Unterkonstruktion bei senkrechter Verlegung

Für eine senkrechte Profilverlegung montieren Sie eine waagrechte Lattung. Beachten Sie dabei wiederum, dass der Lattenabstand 60 cm nicht überschreitet. Die Holzbekleidung wird hierbei von links nach rechts angebracht.

Beide Lattungen, sowohl senk- als auch waagrecht, eignen sich für den Einbau von Dämmplatten. Bei einer innenseitige Bekleidung in Feuchträumen überziehen Sie Dämmstoffschicht und Lattung mit einer dampfbremsenden Folie. Hierdurch vermeiden Sie das Eindringen feuchter Raumluft in die Dämmstoffschicht und eine schädliche Kondenswasserbildung an der kälteren Außenseite, die zu Schimmelbildung führt.

Nützliche Gestaltungstipps

  • Bauen Sie die Holzbekleidung im rechten Winkel oder schräg zur Raumhöhe auf, so wird ein langer Raum optisch verkürzt.
  • Um eine optische Verbreiterung des Raumes zu bewirken, werden die Profilbretter oder Paneele der Deckenverkleidung im rechten Winkel zur Längsachse montiert und die Wandverkleidung senkrecht dazu.
  • Eine raumgliedernde Wirkung erzielen Sie durch Einbeziehen von Scheinbalken oder Raumteilern.
  • In mittelgroßen oder kleinen Räumen sollten Sie möglichst nicht zwei gegenüberliegende Wände mit Holz bekleiden. Die Wände würden dadurch optisch zusammengedrückt wirken. Eine Holzbekleidung über die Ecke lenkt die Betonung auf die entsprechende Ecke.
  • Verwenden Sie für kleine Räume naturhell belassene, hell lasierte Hölzer, die den Raum optisch vergrößern, im Gegenzug dazu, bei großen Räumen dunkle Hölzer, Scheinbalken oder Kassettendecken.
Redaktion
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