Menschen sitzen zugewandt einem Präsentator der vorne steht und spricht in einem Konferenzraum erhöht durch unscharfe Darstellung des Präsentators im Hintergrund.

Menschen sitzen zugewandt einem Präsentator der vorne steht und spricht in einem Konferenzraum erhöht durch unscharfe Darstellung des Präsentators im Hintergrund. © Matej Kastelic/shutterstock.com

VÖZ lädt zu "Haus der Zukunft in der Praxis"

Im Rahmen "Haus der Zukunft in der Praxis", veranstaltet das bmvit in Kooperation mit VÖZ, Bundesinnung Bau, eNu und Stadt Wien am 19. September 2016 eine hochkarätige Fachveranstaltung zur thermischen Bauteilaktivierung.

"Mit Wind, Sonne und Beton Energie sparen"


Montag, 19. September 2016
13:15-18:00 Uhr
TUtheSky
Technische Universität Wien
Getreidemarkt 9, 1060 Wien

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Die Vorteile der thermischen Bauteilaktivierung haben sich über die letzten Jahre bewährt, die Speicherung von Wärme und Kühle in Betonbauteilen ermöglicht nicht nur eine ökologische, sondern auch eine günstigere Haustechnik. Nach dem Einfamilien- und Reihenhausbau geht es nun an den großvolumigen Wohnbau, dem mit den wachsenden Städten eine zunehmend steigende Bedeutung zukommt.

DI Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, sieht in der Bauteilaktivierung großes Potenzial, um die Energieversorgung ganzer Stadtteile umweltfreundlich zu organisieren. Städte würden so nachhaltiger gestaltet, geplant und gebaut werden. Das treffe genau die Kernthemen der aktuellen EU-Strategie zum Heizen und Kühlen und gebe dem "Planungsleitfaden Energiespeicher Beton", in Bezug auf die Wissensvermittlung zur Aus- und Weiterbildung, höchsten Stellenwert.

Die Zukunft muss erneuerbar sein!

Die Wärme- und Kälteerzeugung in Europa benötigt aufgrund des veralteten Gebäudebestands, inklusive ineffizienter Heizanlagen, 50% des jährlichen Energieverbrauchs. Nur rund 18% der dafür eingesetzten Primärenergie stammt aus erneuerbaren Energiequellen. Spaun: "In den nächsten Jahren wird es einen gewaltigen Schub bei Neubau und Renovierungen von Gebäuden, sowie der Heiz- und Kühlanlagen geben. Um den Anteil erneuerbarer Energien weiter steigern zu können, braucht es kostengünstige Speichermöglichkeiten."

Veronika Kober
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