Farbwirkung Malen © Scanrail1/shutterstock.com

Farbratgeber: Welche Farben für welchen Raum?

Farben beeinflussen uns und unsere Stimmung: Die verschiedenen Räume im Haus erfordern daher auch eine abgestimmte Farbgestaltung. Welche Farben passen nun aber in welche Räume und was geht gar nicht? Wir sagen es Ihnen.

Farbe und Atmosphäre stehen in engem Zusammenhang. Bestimmte Farben vermitteln uns den Eindruck, kalt oder warm zu sein. Klar - das ist subjektiv, Farben haben ja keine Temperatur. Aber Fakt ist, die "falsche" Farbe kann negative Auswirkungen auf uns haben, die "richtige" sich hingegen positiv auswirken.

Wohnzimmer

Im Wohnbereich geht es um Gemütlichkeit, Entspannung, Wohlgefühl. Besonders geeignet sind hier - logisch - warme Farben. Sie fördern die Kommunikation, spenden Energie und Kraft. Kalte Farben hingegen wirken einschläfernd und ungemütlich, sie hemmen die Stimmung und die Aktivität.


Arbeitszimmer

In diesem Raum wird gearbeitet, etwas geschaffen. Es geht um Leistungsstärke, Konzentration, Leidenschaft und Aktivität. Unterstütztend wirkt alles, was nicht knallig ist, sie sollten vielmehr zu zarten und zurückhaltenden Tönen greifen. Besonders die kalten Farben haben in Arbeitszimmern nichts verloren, sie zügeln die Leistungsfähigkeit.


Küche und Essbereich

Geselliges Zusammensein, Kreativität, Genuss, Lebensfreude und Kommunikation prägen die Küche bzw. den Essbereich in einem Haus. Besonders günstig sind hier helle Farben, die den Appetit anregen und wach machen. Auf neutrale und kalte Farben sollte verzichtet werden.


Schlafzimmer

Hier will man sich Ausruhen, Schlafen, Entspannen, wieder zu Kräften kommen und Energie tanken. Das Schlafzimmer benötigt daher ganz klar kühle Farben, da die kalten Vertreter an- und aufregend wirken.


Kinderzimmer

Das Kinderzimmer muss mehrere Aufgaben erfüllen. Einerseits soll er Kreativität beim Spielen und Konzentration fürs Lernen vermitteln, andererseits aber auch die nötige Ruhe und Entspanntheit für die Nacht bringen. Am besten teilen Sie das Zimmer in einen Ruhe- und einen Aktivitätsbereich auf, Farben helfen hierbei.

AutorIn:
Datum: 18.07.2011
Kompetenz: Innenarchitektur und Raumausstattung

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