Frau liegt auf dem Bauch mit ausgestreckten Armen auf einem weißen Bett und trägt ein graues T-Shirt.

Frau liegt auf dem Bauch mit ausgestreckten Armen auf einem weißen Bett und trägt ein graues T-Shirt. © Vladislav Muslakov/unsplash.com

Welcher Schlaftyp sind Sie?

Gehören Sie zu den Morgenmuffeln oder sind Sie gleich nach dem Aufwachen fit und munter? Welcher Schlaftyp jemand ist, entscheidet sich bereits früh im Leben. Und dieses Schlafmuster verändert sich dann nur noch geringfügig.

"Morgenstund hat Gold im Mund" oder doch eher "Der Tag ist zum Schlafen da, gelebt wird in der Nacht"? Die innere Uhr tickt bei jedem von uns etwas anders, und wirklich beeinflussen können wir unseren Schlaftypus nicht.

Hinweise und Tipps

Wer zwischen sechs und acht Stunden am Stück schläft, liegt in der für uns Menschen idealen Schlafdauer. Nur so kann sich der Körper ausreichend regenerieren und erholen. Der Großteil von uns schläft jedoch jede Nacht mindestens eine Stunde zu wenig!

Lerche oder Eule?

Frühaufsteher (Lerchen) starten munter und relativ früh in den Tag. Sie sind im Gegensatz zu Eulen, den Spätaufstehern, abends auch schon früher müde. Das Leistungshoch der Lerchen liegt zwischen acht Uhr morgens und 12 Uhr mittags. Zum späteren Nachmittag hin nimmt ihre Leistungskraft deutlich ab. Eulen hingegen brauchen morgens länger, um in die Gänge zu kommen. Ihre Leistungskurve steigt mit fortschreitender Stunde und erreicht ein erstes Leistungshoch gegen 16 Uhr nachmittags. Egal ob Eule oder Lerche, wichtig ist, dass Sie einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus aufbauen.

So fällt das Aufstehen leichter

Es gibt ein paar ganz einfach Tricks, wie Sie auch als Eule - oder müde Lerche - in der Früh leichter aus dem Bett kommen. Probieren Sie sie einfach mal aus:

  • Bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung. So verlockend die Snooze-Taste am Wecker auch sein mag, widerstehen Sie! Machen Sie stattdessen ein paar dieser einfachen Übungen, für die Sie sogar noch liegen bleiben können: Ziehen Sie die Knie soweit wie möglich in Richtung Kinn. Halten Sie in dieser Position kurz inne. Strecken Sie sich danach wieder aus. Fahren Sie auf dem Rücken liegend Rad in der Luft oder machen Sie neben dem Bett ein paar Kniebeugen.
  • Hüpfen Sie unter die Dusche. Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung und regen an.
  • Nutzen Sie das Tageslicht als Starthilfe. Öffnen Sie nach dem Erwachen das Rollo oder die Vorhänge und lassen Sie die ersten Strahlen des Tages herein. In den dunklen Wintermonaten sorgt ein Lichtwecker für die wichtige Lichtquelle.
  • Bewegung und frische Luft machen munter. Gymnastikübungen oder Yoga also noch besser bei geöffnetem Fenster ausführen, das sorgt für einen Frischekick. Sie können auch statt mit dem Auto mit dem Fahrrad in die Arbeit radeln oder statt dem Aufzug die Treppe benutzen. All dies macht Ihren Start in den Tag einfacher.
  • Betten Sie sich gut. Denn nicht nur die Schlafdauer ist essentiell, sondern auch die Schlafqualität. Sorgen Sie in der Nacht für einen erholsamen Schlaf.
Prof. Dr. med. Amann-Jennson
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