Digital, vernetzt, automatisiert: Die intelligente Küche

Die Idee von High-Tech-Geräten in einer digitalisierten Küche ist nicht neu. Doch nun scheint die Technik ausgereift und die Köpfe der Menschen bereit für die Küche der Zukunft.

Schon zu Beginn der 2000er Jahre haben sich einige Küchengerätehersteller in den Bereich der hohen Technik vorgewagt. Da wurden Kühlschränke mit eingebauten LCD-Fernseher präsentiert und der Herd konnte via Internet zumindest ein- und ausgeschaltet werden. Doch vor zehn Jahren schienen die KonsumentInnen noch nicht so weit zu sein, und während Saugroboter und automatische Rasenmäher ihren Siegeszug antraten, verschwand die Idee der intelligenten Küche wieder mehr oder weniger in der Versenkung.

Smarte Küchenhelfer und vernetztes Kochen

Mehr Komfort, weniger Zeitaufwand und ein sparsamer Umgang mit Energie sind die Hauptkomponenten, die der intelligenten Küche und ihren Geräten zugeschrieben werden. Vom Geschirrspüler über den Ofen bis zur Kaffeemaschine, die modernen Geräte bauen auf Effizienz und Effektivität. Die digitale Vernetzung ist da nur noch das i-Tüpfelchen. Unterschiedlichste Apps und Computerprogramme wurden entwickelt, um seine Küchengeräte ortsunabhängig steuern und bedienen zu können, und sogar der internetfähige Kühlschrank (Siemens iQ500) geht nun endlich in Serie. In ihm stecken zwei Kameras, über die Sie von unterwegs aus nachsehen können, was denn noch fehlt und eingekauft werden muss. Auch in Sachen Design tut sich einiges. Die Geräte werden schlanker, die Oberflächen sind glatt und ohne Schnörkel. Immer öfters wird auch auf Knöpfe und Dreher verzichtet und Touchpanels, Sensoren und Co. Platz gemacht.

Funkende Küchengeräte

Eine Fritteuse, die sich übers Tablet via Bluetooth steuern lässt oder die Herdplatte, die über Sensoren nicht nur die Füllmenge der Töpfe erkennt, sondern vorgewählte Temperaturbereiche hält und so ein Übergehen oder Anbrennen verhindert. Eine Küchenmaschine, die per Knopfdruck gart, zerkleinert und warm hält? Keine Zukunftsvisionen mehr, sondern marktreife Realität. Vorreiter in Sachen smart kitchen ist Samsung. Auf der IFA 2015 etwa stellten die Koreaner eine vernetzte Küche vor, in der sämtliche Geräte über WLAN und Apps miteinander vernetzt und steuerbar waren. Das geht sogar soweit, dass man über den Smart TV seinen Herd benutzen kann. Wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Jahre auf diesem Gebiet noch alles bringen...


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Datum: 11.11.2015

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