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Bautagebuch - So behalten alle den Überblick

Das Bautagebuch ist ein wesentliches Protokollinstrument auf der Baustelle, in ihm sind Ihre Entscheidungen, wesentliche Anordnungen, Hinweise, Auswahl u.s.w. notiert.

Das Bautagebuch stellt ein wesentliches „Protokoll-Instrument“ der Baustelle dar. Benutzen Sie es zur Festhaltung und damit Protokollierung Ihrer Entscheidungen, wesentlicher Anordnungen, Hinweise, Auswahl u.s.w., da es von den betroffenen Unternehmern ohnehin gegengezeichnet werden muss und eine Kopie bei jedem Vertragspartner verbleibt.

Das Bautagbuch besteht aus einem täglichen Formular in welches zumindest einzutragen sind:

  • Baustelle mit Adresse, Datum, laufende Nummer des Berichtes
  • Wetterlage, Temperatur
  • Personalstand der Baustelle, mit Arbeiterkategorie und Stundenanzahl, auch für alle anderen anwesenden Firmen und Handwerker
  • Beschreibung der Arbeitsbereiche und Leistungen
  • Festgestellte Mängel, Ausführungsfehler, Reklamationen und Beanstandungen
  • Besondere Vorkommnisse wie z.B. Beschauten, Abnahmen, Behördenvisiten
  • Anordnungen, Festlegungen, Entscheidungen
  • etc.


Sie sollten (durch entsprechende vertragliche Festlegung) sicherstellen, dass das ausführende Unternehmen (üblicherweise die Baufirma) das Bautagebuch führt und Ihnen regelmassig, zumindest wöchentlich, zur Bestätigung vorlegt. Sie entnehmen nach Unterschrift das Original aus dem perforierten Bautagebuch und bewahren dies zur Dokumentation sorgfältig auf. Außer bei Kleinbaustellen sollte die Ausweisung von Ausmaßen, Mengen, Regiearbeiten, Materialanlieferungen o.ä. in den Bautagesberichten nicht als Grundlage für die Vergütung gelten. Dies Angaben sind sinnvollerweise separat in eigenen Regie bzw. Ausmaßbüchern zur Bestätigung vorzulegen um Ihnen als Bauherren die verbesserte Kontrolle zu ermöglichen.

AutorIn:
Datum: 18.10.2012
Kompetenz: Bauplanung und Bauaufsicht