Englische Rosen © Linda George/shutterstock.com

Die "Englische Rose" ist besonders blütenreich

In England vor rund 30 Jahren erstmals gezüchtet, erfreut die Englische Rose vor allem durch ihren dichten und blütenreichen Wuchs.

Englische Rosen gibt es seit rund 30 Jahren. Sie zeichnen sich durch besonders dicht gefüllte Blüten im alten Stil aus und blühen sehr reich. Im Wesentlichen stammt die Englische Rose von zwei Hauptzüchtern, den Firmen Harkness und Austin. Harkness bietet bei den englischen Rosen Sorten an, die nicht allzu groß werden (etwa 100 bis 120 Zentimeter) und ideal geeignet sind für Tröge, Vorgärten und Bereiche, in denen nicht so viel Platz ist.

Unterschiedlichste Wuchsformen

Der Begriff Englische Rose sagt nichts über deren Wuchsform aus. Es sind vielmehr alle möglichen Varianten erhältlich - von der Beetrose über die Edelrose bis hin zur Strauch- oder Kletterrose. Die Auswahl ist riesig. Allen gemeinsam ist die Züchtung in England. Vorsicht bei diesen Rosensorten, denn: Das österreichische Klima unterscheidet sich wesentlich vom britischen, und Pflanzen, die in England wunderbar gedeihen, wachsen und gesund sind, könnten unter dem trockenen, pannonischen Klima hierzulande leiden.

Anpassung an unser Klima nötig

Die Sorten werden in unseren Gefilden am Feld kultiviert und dann laufend kontrolliert, ob sie im vorherrschenden Klima auch gesund wachsen und gedeihen. Erst dann werden die Blumen vermehrt. Englische Rosen eignen sich am besten für die Verwendung in Blumenborders, wo man sie einzeln oder auch in kleinen Gruppen zu drei bis vier Stück, umgeben von verschiedenen Blütenstauden, pflanzt. So entsteht ein schönes, optisch durchmischtes Beet , das den ganzen Sommer über voll seine Pracht entwickelt und blüht.

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Datum: 10.03.2016
Kompetenz: Garten und Zaun