Wie wärs mit einer Outdoor-Küche?

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Kulinarische Highlights direkt im Kräutergarten zubereitet. Outdoor-Küchen sind längst keine Luxusobjekte für Starköche mehr, sondern halten Einzug ins private Grün. Perfekt für die Zeit, wo sich das Leben wieder draußen abspielt.

Die Sonne strahlt vom blauen Himmel, Vögel zwitschern ihre schönsten Melodien und Ihre Gäste schlürfen am Apperitiv - was gibt es schöneres als eine entspannte Gartenparty. Den Spaß verdirbt eigentlich nur eines: Der Rückzug in die Küche. Eine optimale Lösung bieten Outdoor-Küchen. Einfach zu montieren und überaus flexibel, zaubern Sie damit nicht nur Gegrilltes auf den Tisch, denn inklusive Kochplatte und Wasseranschluss lässt sich damit quasi jedes Menü kochen.

Dimensione Disegno © Dimensione Disegno

Jederzeit bereit

Neben mehreren Gas-Brennstellen besitzt die gut ausgestattete Outdoor-Küche eine Grillstelle und Platz für einen Wok. Inklusive Abdeckhaube lässt sich damit sogar backen. Mobilität und Flexibilität sind die größten Vorteile dieser Küchen. Sie sind meist mit Rollen versehen, sodass sie problemlos von der Terasse zum Pool oder von der Sonne in den Schatten geschoben werden können. Beim Aufstellen sollten Sie höchstens beachten, dass der Platz möglichst windgeschützt, aber trotzdem gut durchlüftet ist.

Viteo © Viteo

Die Einbaugeräte fahren mit

Den nötigen Wasseranschluss erhält man mit dem bewährten Gartenschlauchsystem, für Gasherde wird eine Gaskartusche mitgeführt, und für die Teppan Yaki-Platte bemüht man ein Stromverlängerungskabel. Handelsübliche Einbaugeräte fahren mit – von der eigentlichen Kochstelle über den Kühlschrank bis hin zum Kochequipment. Ob Sie einen eigenen Stromanschluss in den Garten verlegen oder sich mit Verlängerungskabeln helfen, ist Geschmackssache.

Hochwertiges Material fürs draußen kochen

Auch wenn die Küche aus hochwertigen Materialien, meistens Edelstahl oder Teakholz, und die Arbeitsplatten häufig aus Granit besteht, der maßgeschneiderte "Regenmantel" für die Küchen ist ein unbedingtes Muss, sofern Sie die Küche nicht im Keller oder Ihrer Garage unterstellen können. Die passenden Abdeckungen sind in der Regel bei den Anbietern erhältlich. Ganz billig ist die Angelegenheit übrigens nicht. Standardmodelle mit einfachem Gasbrenner und Grill können schnell mehrere Tausend Euro kosten.

Gut geplant ist halb gewonnen!

Ein Vorteil bei der Neuplanung einer Outdoor-Küche ist, dass sich jedes kleine Detail von Anfang an berücksichtigen lässt. Sei es Beleuchtung oder die individuell angepasste Installation der Küchengeräte - alles wird perfekt passen!

Am Beginn der Planungstätigkeiten steht die Standortwahl. Hier sind die Witterungsbedingungen zu beachten. Eine Outdoor-Küche sollte möglichst windgeschützt aufgestellt werden. Zudem sollte man sich überlegen, ob man lieber in den Mittagsstunden oder in den Abendstunden Sonnenstrahlen in der Außenküche genießen möchte.

Wenn man sich für komplette Strom- und Wasserversorgung in seiner Küche entscheidet, so sollte man alle Vorkehrungen für die Anschlüsse treffen, sodass man diese zumindest im Nachhinein noch verlegen kann. Wenn die Küche auch im Winter genutzt werden soll, dann sind frostsichere Leitungen zu installieren.

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AutorIn: (17.04.2019), ursprüngl. (05.06.2014)


Kompetenz: Haustechnik und Multimedia

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