So funktioniert Teppanyaki

Pfannen adé? Mit Teppanyaki werden Fleisch, Fisch und Gemüse auf einer großen Stahlplatte gegrillt - spektakulär und praktisch zugleich. Und gesund ist das Ergebnis auch noch.

Teppanyaki ist die japanische Grillkunst und setzt sich aus den Wörtern Teppan (Stahlplatte) und yaki (gegrillt) zusammen. Das Prinzip dahinter funktioniert ganz einfach: Auf einer sehr glatten und ebenmäßigen Stahlplatte wird das Grillgut direkt in der Küche zubereitet. Die Platte selbst gibt es in verschiedenen Ausführungen: Als Einbaugerät zusätzlich zu den Herdplatten, oder als mobile Standversion, als simple Platte, die in den Ofen geschoben wird oder als Zubehör für den Griller im Garten. Welche Teppanyakiplatte für Sie überhaupt in Frage käme, hängt natürlich ebenso von Ihrem Platzangebot wie auch von Ihren Kochpräferenzen ab.

Praktisch, schnell und gesund

Die meisten Teppanyaki Rezepte zielen auf frische und leichte Küche ab, ohne aufwendige Saucen oder Beilagen. Die Platten selbst sind mit zwei unterschiedlichen und separat zu kontrollierenden Grillzonen ausgestattet. Das hat den Vorteil, dass Sie zum Beispiel auf der einen Seite der Platte ein Steak scharf anbraten können, während auf der anderen Seite die Champignons sanft vor sich hin brutzeln. Durch die absolut ebene Oberfläche, samt Ablauf ringsum, fließt überschüssiges Öl einfach ab. Zweifelsohne ein Punkt für Ihre Gesundheit. Aromatisch bleiben die Speisen auf diese Zubereitungsweise ebenfalls.

Oranier Küchentechnik © Oranier Küchentechnik

Spachtel und Gloche

Ein weiterer Vorteil ist die große Fläche, nicht nur weil dadurch ein Maximum an Kontakt und somit auch an Röstaroma möglich ist – das Grillgut lässt sich auch deutlich besser handhaben. Zwingend notwendig sind dabei zwei Spachteln, die meistens gleich mitgeliefert werden. Falls nicht, kriegen Sie diese auch im Baumarkt. Eine Gloche, also eine Edelstahlhaube, ist zusätzlich hilfreich. Mit ihr kann Gemüse geschmort oder fertiges Fleisch bestmöglich warmgehalten werden. Mit der großen Platte als Basis kreieren fernöstliche Profiköche mit den Gerätschaften irre Teppanyaki-Shows, die zu Recht an Artistik erinnern. Ganz so wild wird es bei Ihnen sicher nicht zugehen, doch der WOW-Effekt für Ihre Gäste ist Teil des Teppanyaki-Grillens.

Neues Gerät, neues Essen

Eine Teppanyaki-Platte hat also viele Vorteile sowie einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert. Eines müssen Sie sich aber bewusst machen: es ist eine ganz eigene Art des Zubereitens. Wer den Fleischsaft nutzen möchte, um eine gute Sauce anzurühren, wird auf die Bratpfanne wohl auch künftig nicht verzichten.

Und so werden die Platten gereinigt

Besonders bei den mobilen Geräten gibt es im unteren Preisbereich ein paar Leichtgewichte, die nicht den gewünschten Grilleffekt leisten können. Vor allem, wenn mehrere Stücke Fleisch auf einmal auf der Platte liegen. Es sei denn, Sie möchten sich erst langsam rantasten. Fisch, Garnelen, Huhn oder klein geschnittenes Gemüse gelingen auch auf diesen Platten perfekt. Leicht zu reinigen sind die Geräte übrigens auch. Einfach warten, bis die Oberfläche auf etwa 50 Grad abgekühlt ist, dann Spülmittel und Wasser drauf und abwischen.

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Datum: 09.03.2016

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