kleine Schiefertafel auf Holzstiel vor Gemüsebeet. Auf der Tafel wurden mit Kreide zwei Schnecken gezeichnet und es steht dort: Hier nicht!

kleine Schiefertafel auf Holzstiel vor Gemüsebeet. Auf der Tafel wurden mit Kreide zwei Schnecken gezeichnet und es steht dort: Hier nicht! © © DoraZett/stock.adobe.com

Schneckenzaun & Co: Hindernisse für Schnecken

Neben chemischen und biologischen Mitteln, der Schneckenplage im eigenen Garten Herr zu werden, gibt es auch noch die Möglichkeit, ihnen Wanderhindernisse in den Weg zu legen. Aber was können Schneckenzaun & Co wirklich?

Zäune, Wanderhindernisse oder Sperrwälle sind eine Möglichkeit, die lästigen Schnecken vom Garten fernzuhalten. Wir haben ein paar Möglichkeiten für Sie zusammengetragen.

Der gute alte Schneckenzaun

Schneckenzäune bestehen aus Metall oder Kunststoff und sind so aufgebaut, dass die Schnecke weder darüber noch durchkriechen kann. Nachdem Sie auf den Zaun geklettert sind, fallen die Nacktschnecken durch ein abgewinkeltes Stück an der Spitze wieder herunter. Die Zäune sollten mindestens 15 Zentimeter tief eingegraben werden, da sich die Tierchen sonst drunter hindurchgraben.

Ein Wall aus Kupfer

Sehr gut funktioniert ein rund zehn Zentimeter breites Band aus Kupferblech, das Sie um den Garten anbringen (am besten, indem Sie es auf die Unterkante eines Brettes nageln). Diese Barriere wird keine Schnecke überqueren, da ihre Schleimhaut am Metall eine elektrische Reaktion auslöst.

Streuen von Branntkalk

Im Gartenbereich soll der Branntkalk in Form von 30 cm breiten Sperrstreifen angelegt werden. Nach Regenfällen und starker Taubildung sind die Sperrstreifen zu erneuern, da der Branntkalk dann seine Wirksamkeit verloren hat. Die Sperrstreifen sollten räumlich so angelegt werden, dass die Schnecken gezwungen werden, über diese Sperren zu kriechen, wenn sie zum Gemüse wollen. Innerhalb der Sperrstreifen müssen alle Schnecken gründlichst abgesammelt werden. Der Einsatz von Branntkalk ist nur für schwere Böden zu empfehlen!

Streuen von Sägemehl oder Gerstenspelzen

Sägemehl muss mindestens fünf Zentimeter dick und in einer Breite von einem halben bis einem Meter gestreut werden. Feuchtes Sägemehl verliert rasch an abschreckender Wirkung und sollte daher regelmäßig erneuert werden. Auch Traubenkernmehl hält die Nacktschnecken ab.

Veronika Kober
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