Geöffneter brauner Papiersack mit vielen kleinen blauen Pellets die auf den Rasen verschüttet werden in einem grünen Außenbereich

Geöffneter brauner Papiersack mit vielen kleinen blauen Pellets die auf den Rasen verschüttet werden in einem grünen Außenbereich © egilshay/shutterstock.com

Rasen düngen: Luft und Liebe allein reichen nicht

Rasen soll gesund sein, schön aussehen, dicht wachsen, trittfest sein und regelmäßiges Mähen aushalten. Dafür braucht Ihr Rasen Dünger. Welche Produkte sich eignen und wann der Rasen am besten gedüngt wird, erfahren Sie hier.

Jede Pflanze, also auch der Rasen, benötigt zur richtigen Entwicklung neben Licht, Luft und Wasser auch ausreichend Nährstoffe. Während Licht und Luft eigentlich immer zur Verfügung stehen, sind die Nährstoffvorräte im Boden begrenzt. Ohne regelmäßige Düngung verkümmert der Rasen, Moos und Unkraut breiten sich ungehindert immer weiter aus.

Nährstoffmangel bei Rasenpflanzen erkennen

Nährstoffmangel zeigt sich zuerst am Vergilben der Blätter. Der Rasen "hungert": Bei länger andauerndem Mangel an Nährstoffen bilden sich die Rasenpflanzen zurück und es entstehen Lücken, oft auch Glatzen genannt. Dies ist der Anfang vom Ende eines schönen Rasens. Dauerhafter Nährstoffmangel hat die Rasenpflanzen so geschwächt, dass sich Moos und Unkraut ungehindert in den Lücken ausbreiten oder schlicht gar nichts mehr dort wächst.

Was braucht ein Rasen, um gut zu wachsen?

Um dicht und gesund zu bleiben, benötigt Rasen in erster Linie Stickstoff. Dieser ist unentbehrlich für das Wachstum, den Aufbau von Zellen und für die Regenerationskraft. Phosphor wird wiederum zur Wurzelbildung der Rasenpflanze benötigt, vor allem bei Neueinsaaten. Kalium stärkt das Zellgewebe der Pflanze und die Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit, Krankheiten und Kälte. Magnesium und Spurenelemente sind wichtig für die Grünfärbung und stärken die Resistenz gegen Krankheiten.

Wann und wie oft sollte man düngen?

Eine ausreichende Nährstoffversorgung und damit einen dichten und gesunden Rasen erreicht man durch zwei- bis dreimaliges Düngen pro Jahr, am besten jeweils im Frühjahr, Sommer und Herbst. Rasen-Spezialdünger mit Langzeitwirkung ist hier am besten geeignet. Die Düngewirkung reicht bis zu 12 Wochen. In Schattenlagen kann auch häufigeres Düngen notwendig sein, denn Bäume entziehen dem Rasen einen Teil der Nährstoffe.

Die erste Düngung erfolgt zu Beginn der Vegetationsperiode (März/April). Wenn die Forsythien blühen, ist es Zeit zu düngen. Früh gedüngte Rasenflächen sind auch als erste grün. Die zweite Nährstoffabgabe folgt im Juni/Juli, um den Rasen gegen Sommerstress, wie Trockenheit, zu stärken. Im September/Oktober sollte dann die Herbst-Düngung erfolgen. Der Rasen lagert bereits jetzt Nährstoffe ein, die ihn winterhart und resistent gegen Krankheiten, wie Schneeschimmel, machen.

Redaktion
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