Neubau: Apartmentgebäude mit weißem Fassadenanstrich und dunklen Jalousien

Neubau: Apartmentgebäude mit weißem Fassadenanstrich und dunklen Jalousien © U. J. Alexander/stock.adobe.com

Sonnenschutz innen oder außen? Ein Überblick

Rollläden, Jalousien, Plissees, Vorhänge, Raffstores oder Fenstermarkisen: Beschattungsmöglichkeiten gibt es viele. Welche Sie für Ihren Neubau wählen können, zeigen wir Ihnen hier.

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Sonnenschutz dient der Minderung der Sonneneinstrahlung. Man unterscheidet zwischen außenliegendem und innenliegendem Sonnenschutz. Rollläden und Außenjalousien dienen gleichzeitig als Einbruchschutz, Gardinen, Raffstoren und andere innenliegende Varianten sind Stilelemente, die Ihre Einrichtung abrunden oder aufwerten.

Außenliegender Sonnenschutz: Die beliebtesten Möglichkeiten

Außensysteme lassen keine direkte Strahlung auf das Glas zu und reflektieren die einfallenden Strahlen. Bauliche Maßnahmen wie Vordächer und/oder Dachüberstände werden in der Regel für die höchsten zu erwartenden Wärmelasten ausgelegt, verhindern in der restlichen Zeit aber einen ausreichenden Tageslichteinfall. Meist wird daher den beweglichen Systemen der Vorrang gegeben.

Außenliegende Rollläden

Rollläden halten nicht nur die Hitze draußen, sondern dienen auch als Witterungs- und Einbruchsschutz. Wird der Rollladen bereits in der Rohbauphase mittels oberhalb der Rohbauöffnung eingebautem Fertigkasten angebracht bzw. durch ein entsprechendes Fassadenbauteil oder in die dafür vorgesehene Aussparung (Hohlraum) montiert, wird vom Unterputzsystem gesprochen.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Wenn Sie tendenziell auf außenliegende Lösungen setzen, sollten Sie sich früh genug in der Planung festlegen, um die entsprechenden baulichen Maßnahmen zu ergreifen.

Der Rollladen verschwindet beim Öffnen komplett im Mauerwerk und ist somit weder Witterungen ausgesetzt, noch stört er das Fassadenbild. Diese Einbaukästen später nachzurüsten ist aus statischen Gründen allerdings nicht möglich. Sie müssen daher bereits in der Bauphase eingeplant werden.
Bei Aufsatz- oder Aufputzrollläden wird der Rollladenkasten mit der oberen Leiste des Fensterrahmens oder mit der Fassade über dem Fenster verbunden. Der Kasten bleibt sichtbar, das Gesamtbild der Fassade ist ein anderes. Die Vorteile des Rollladens bleiben die gleichen. Ganz wichtig bei Aufputzvarianten: Der Rollladen(kasten) muss professionell eingebaut werden, da durch fehlerhafte Montage Dämm-Leckagen und Wärmebrücken entstehen. Eine Energieschleuder schlechthin.

Außenliegende Tageslichtrollläden

Diese Systeme sind so konstruiert, dass sich sehr gut nach außen sehen lässt und der Raum nicht komplett verdunkelt wird. Ist der Behang geöffnet, wird direkte Sonneneinstrahlung verhindert, Tageslicht und Luft kommen aber in den Raum. Komplett geschlossen unterscheiden sie sich nicht von den Rollläden.
Rollläden sind in allen RAL-Farben zu haben und aus stranggepresstem Aluminium oder aus PVC gefertigt. Gegenüber Rollläden aus Aluminium sind PVC-Systeme leicht, günstig und einfach zu reinigen, sie bieten aber nur eine geringe Wärmedämmleistung und keinerlei Einbruchschutz. Aluminium-Rollladen sind stabil und absolut witterungsbeständig, gute Wärme- und Schallschützer, sehr biegefest und damit einbruchssicher, aber auch teurer. Die Steuerung der Rollläden erfolgt über im angrenzenden Raum angebrachten Riemenantrieb, mit der Hand oder mittels elektrischen Antriebs.

Raffstores oder Außenjalousien

Der größte Vorteil von Raffstores bzw. Jalousien sind deren Lamellen, mit denen sich der Einfall des Tageslichts regulieren lässt. Raffstores lassen sich in der Fensterlaibung, in hinterlüfteten Fassaden, in Pfosten-Riegel-Fassaden, Wintergärten und Doppelfassaden einsetzen und sind damit sowohl für den Neubau als auch für die Renovierung geeignet. Verschiedene Farben, unterschiedliche Lamellenbreiten, -höhen und -geometrien bieten eine riesige Gestaltungsfreiheit und ermöglichen es, die Fassade individuell zu planen und zu gestalten.

Außenraffstores können seil- oder schienengebunden sein und händisch bedient oder motorgesteuert werden. Sie arbeiten verschleißfrei und brauchen kaum Pflege. Im Gegensatz zu innenliegenden Ausführungen bringen Außenjalousien natürlich einen besseren thermischen Sonnenschutz, im Vergleich zu den anderen außenliegenden Beschattungssystemen können sie aber nicht gänzlich überzeugen. Viele der angebotenen Systeme sind heute auch standardmäßig mit einer automatischen Steuerung ausgestattet, die selbstständig auf die Sonneneinstrahlung einerseits und auf zu hohe Windlasten andererseits reagieren und die Lamellenstellung entsprechend anpassen. Dämmerungssensoren und Funkfernsteuerung runden das Angebot ab. Raffstores schützen deutlich besser vor Wärmeeinstrahlung von außen als es Jalousien tun.

Markisen als Beschatter

Die Markisen zählen zu den Klassikern unter den Beschattungssystemen und werden meist für Terrassen und Balkone eingesetzt. Von handbetrieben bis zu vollautomatisiert, mitWindwächter und Funkmotor, die Bandbreite an technischer Ausstattung ist groß. Luxusausführungen ermöglichen sogar das Volant in der Höhe zu verstellen, um die schräg einfallende Sonne abzuhalten. Grundsätzlich lassen sich folgende Markisenarten unterscheiden: Gelenkarm-Markisen sind die gängigste Modellvariante. Beim Aufrollen legen sich die tragenden Arme zusammen und sind dann nahezu nicht mehr zu sehen. Der Platzbedarf ist also gering. Der Neigungswinkel der Bespannung ist vielfach verstellbar. Die Kassettenmarkise hat den Vorteil, dass sie die technischen Teile und den Stoff in geschlossenem Zustand komplett umschließt und so vor Witterungseinflüssen schützt. Ansonsten wird die Markise nur aufgerollt, bleibt aber im Freien. Seilspannmarkisen sind die billigste Version und nur für den Balkon nutzbar. Fallarm-Markisen und Markisoletten (der obere Teil des Tuches läuft parallel zur Fensterscheibe und nur der untere wird ausgestellt) werden vor Fenstern montiert. Senkrecht-, Scherenarm- und Wintergarten-Markisen runden das vielfältige Angebot ab.

Sonnenschutzfolien für die Fenster

Sie sind die Unauffälligen unter den Beschattern und die am wenigsten effizienten, wenn es um den tatsächlichen Sonnenschutz geht. Aber die speziellen Fensterfolien, die vom Profi innen oder außen am Glas angebracht werden, eignen sich gut als Sichtschutz und als Hitzeschutz. Schutzfolien sind gute Wärmeregulierer. Im Sommer schützen sie vor direkter Sonneneinstrahlung und damit Überhitzung der Innenräume, im Winter reflektieren sie die Heizwärme zurück in den Raum und helfen so, Energie zu sparen. Außerdem schirmen sie UV-Strahlung ab und können bis zu einem gewissen Grad vor Einbruch schützen.

Innenliegender Sonnenschutz: Die wichtigsten Vertreter

Innenjalousien, Lamellenvorhänge, Plissees, Rollos oder Gardinen: Innenliegende Beschatter wirken erst, wenn die unerwünschte Wärmestrahlung das Fenster, also das Gebäudeinnere, bereits erreicht hat. Im Zwischenraum zwischen Fassade und Sonnenschutz staut sich dadurch eine warme Luftschicht, die im Idealfall von einer Lüftung abtransportiert werden sollte. Ist dies nicht machbar, können auch thermische Spiegel (Fensterfolien) Abhilfe schaffen. Über Material- und Farbwahl des innenliegenden Sonnenschutzes lässt sich seine Schutzfunktion verbessern. Ein weiterer Nachteil: Einbruch-, Schall- bzw. Wärmeschutz sind nicht gegeben. Aber es gibt auch einige Vorteile. So sind innen angebrachte Sonnenschutzeinrichtungen keinerlei Witterungseinflüssen ausgesetzt, sie sind leicht zugänglich und einfach zu reinigen, sie können nachgerüstet und individuell angepasst werden und sind mit Abstand günstiger als Rollläden und Raffstores. Und: einige Systeme kombinieren Sonnen-, Blend- und Insektenschutz in einem.

Innenliegende Jalousien

Die effizienteste Variante des innenliegenden Sonnenschutzes. Ihre horizontal oder vertikal angeordneten Lamellen sind auf der Außen- und Oberseite reflektierend und halten so die Wärme ab. Innenraumseitig sind die Lamellen meist weiß oder farbig. Jalousien bestehen aus Alu, Kunststoff oder Holz und der Lichteinfall ist durch die Stellung der Lamellen beeinflussbar.

Faltstores, Plissee und Rollos für drinnen

Die textile Alternative zur Jalousie. Die Materialien sind heute technisch so weit entwickelt, dass sie dank Beschaffenheit, Webart und Dehnung auf die äußeren Licht- und Hitzeeinwirkungen sowie den inneren Lichtbedarf reagieren. Besonders flexibel sind Raffstores, die in einer großen Vielfalt an Formen, Farben und Designs daherkommen und nahezu jede Fensterform beschatten können. Rollos hingegen sind die erste Wahl für Puristen. Die Rollos lassen sich innen am Fenster mittels Kette, Schnur oder Motor bedienen, Faltstores und Jalousien können aber auch mittels automatischer Steuerung geöffnet und geschlossen werden.

Flächenvorhänge und Schiebegardinen

Diese Variante gelten als stylische Beschatter und sogar Raumteiler. Die einzelnen Paneele laufen sanft in einer zwei- bis fünfläufigen Schiene, die an der Decke befestigt wird. Die Montage erfolgt einfach über Haltehaken oder Klettband, was einen Austausch sehr einfach macht. Flächenvorhänge gibt es in blickdicht bis transparent, in allen möglichen Farben und Mustern.

Modernes zweistöckiges Haus mit großen Fenstern und grauen Jalousien steht auf einem gepflegten grünen Rasen an einem sonnigen Tag.

Modernes zweistöckiges Haus mit großen Fenstern und grauen Jalousien steht auf einem gepflegten grünen Rasen an einem sonnigen Tag. © Hella

Vorteile von außenliegendem Sonnenschutz

  • ist energetisch gesehen optimal
  • kann einen zusätzlichen Einbruchsschutz darstellen (bei Rollläden)
  • ist dem Innenraum gegenüber neutral
  • ist preislich in der oberen Kategorie angesiedelt
  • ist nicht so pflegeleicht
Große Fenster mit perforierten Jalousien lassen Licht in ein modernes Wohnzimmer mit grauem Sofa, kleinem Tisch und Regal vor einem Balkon herein.

Große Fenster mit perforierten Jalousien lassen Licht in ein modernes Wohnzimmer mit grauem Sofa, kleinem Tisch und Regal vor einem Balkon herein. © Baumann Creation

Vorteile von innenliegendem Sonnenschutz

  • kann durch die Verwendung spezieller Beschichtungen einen hohen Wärmeanteil reflektieren
  • ist aufgrund der räumlichen Wirkung ein Element der Innenraumgestaltung
  • ist oft die kostengünstigere Lösung
  • kann einfacher nachgerüstet werden

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Veronika Kober
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