Immer passende Vorlauftemperatur wählen!
Ob Heizkörper oder Flächenheizung - die Vorlauftemperatur muss zur Art des Wärmeabgabesystems passen, damit ein möglichst effizienter Betrieb ermöglicht wird.
Hinweise und Tipps
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Was genau ist ein Niederenergie-Wärmeabgabesystem? Und was ist das Gegenteil davon? Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, also jene Grad, auf die das wärmebringende Mittel (Wasser oder Luft ) erhitzt wird. Denn diese Erwärmung braucht Energie, und diese Energie kostet. Je weniger Energie ein System also benötigt, um die gewünschte Wärme zu erzeugen, desto günstiger.
Die Wärmeabgabe ist jener Teil der Heizungsanlage, durch den die Wärme an den Raum abgegeben wird. Die Wärmeabgabe kann dabei je nach System durch Leitung, Strahlung oder Konvektion erfolgen. Die verschiedenen Systeme zur Wärmeabgabe unterscheiden sich in ihrer Abgabetemperatur, der verbrauchten Fläche, der Bauart und nicht zuletzt in ihrem Preis.
Alte Heizsysteme - hohe Temperaturen
Die Schwerkraftheizung (Vorgänger der Pumpenheizung) benötigte sehr hohe Vorlauftemperaturen. Funktionsweise: Das Wasser wird auf Vorlauftemperatur erhitzt, verringert dadurch seine Dichte und steigt auf. Gleichzeitig kommt von der kühleren Rücklaufseite dichtes, schweres Wasser, welches absinkt. Die Ströme vermischen sich, eine automatische Zirkulation entsteht und transportiert das Wasser durch die Leitung zum Heizkörper.
Hinweise und Tipps
- Heizungsvergleich - was kostet wieviel?
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Wärmeabgabe und Vorlauftemperatur
Grundsätzlich ist die Höhe der Vorlauftemperatur immer abhängig von der Beschaffenheit und Funktionsweise der wärmeabgebenden Flächen, sowie vom Wärmebedarf im jeweiligen Raum. Während herkömmliche Heizkörper früher noch mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 90 Grad betrieben wurden, sprechen wir heute von rund 55 Grad bei modernen Radiatorheizungen. Wenn Sie eine Wärmepumpe oder Solartechnik nutzen, sollten sie am besten Flächenheizungen verwenden, da diese nur noch Temperaturen von etwa 30 bis 35 Grad benötigen.
Hinweise und Tipps
Tipp:
Heiz-Kesselsysteme benötigen einen Niedertemperaturkessel, der aus korrosionsfesten Materialien besteht oder bei dem durch konstruktive Maßnahmen eine Kondensation des entstehenden Wasserdampfs an der Kesseloberfläche vermieden wird.
Kombinieren lohnt sich
Es muss nicht nur ein Wärmeabgabesystem sein, vielfach zahlt es sich ökologisch wie ökonomisch aus, mehrere Systeme zu kombinieren. So kann beispielsweise die Grundheizung mit einer Fußbodenheizung erfolgen, um den Fußboden und Raum angenehm zu temperieren. Zusätzlich wird ein Kaminofen aufgestellt, der schnell und kurzfristig für angenehme Wärme sorgt. Eine Infrarotheizung im Bad kann die Flächenheizung übrigens ebenfalls kostengünstig und unkompliziert ergänzen.
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