Eine Person liegt gemütlich in einer Decke eingewickelt auf einem Bett mit weiß-violetter Bettwäsche. Die Umgebung ist ein Schlafzimmer mit weiteren Kissen und Decken im Hintergrund.

Junge Frau kuschelt sich in ihre Decke © Shutterstock

Kaufratgeber: Wie Sie die ideale Bettdecke finden

Die richtige Bettdecke ist für einen gesunden, entspannenden Schlaf ein wichtiger Faktor. Die Auswahl ist groß und jeder muss die für ihn passende Decke erst finden. Lesen Sie hier, was für einen gesunden und entspannenden Schlaf nötig ist.

Hinweise und Tipps

Worauf kommt es an?

  • Bezug
  • Füllung
  • Feuchtigkeitsregulierung
  • Wärmeleistung
  • Reinigungsmöglichkeiten.

Ein guter, ruhiger Schlaf entspannt und macht fit für den kommenden Tag. Der Körper regeneriert sich in dieser Phase und gibt auch dem Gehirn die Möglichkeit, sich zu erholen, um Platz für neue Informationen zu schaffen. Pro Tag braucht der Mensch etwa acht Stunden Schlaf. Chronischer Schlafmangel rächt sich am Körper, der Blutdruck kann dadurch steigen und auch der Stoffwechsel gerät durcheinander. Damit der Schlaf wirklich erholsam ist, sollte auf eine adäquate Qualität der "Schlaf-Accessoires" wie Polster und eben auch Decke geachtet werden.

Hinweise und Tipps

Tipp:

Echte Daunen, Kaschmir, Kamelhaar und Schurwolle als Füllung sind für Allergiker nicht geeignet! Diese Decken sind überhaupt nicht oder nur bei geringer Temperatur waschbar. Gerade Staubmilbenallergiker sollten ihre Decke häufiger waschen. Eine chemische Reinigung ist jedoch nicht empfehlenswert. Unbedingt aufs Etikett achten!

Für jeden die Passende

Die Standardgröße von Bettdecken liegt bei 140 mal 200 cm, Übergrößen reichen bis 220 cm. Vor allem Menschen mit mehr als 1,80 m Körpergröße bevorzugen die größere Variante. Es gibt auch Paardecken die doppelt so breit sind, aber doch sehr unpraktisch, da meistens einer der beiden weniger von der Decke erwischt. Die Steppung der Decken ist sehr unterschiedlich und in großer Vielfalt erhältlich. Die häufigsten Varianten sind Kassetten- oder Rautensteppung. Wichtig ist, dass die Füllung innen nicht verrutscht.

Besonders angenehm sind Vier-Jahreszeiten-Decken. Hier ist eine dünnere und eine dickere Decke mit Druckknöpfen zusammengeklippt und wird wahlweise zusammen oder auch einzeln verwendet, je nach Temperatur.

Hülle und Fülle

Die Deckenhülle selbst besteht fast immer aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Polyestergemisch oder auch aus 100 % Polyester. Deckenfüllungen gibt es in den unterschiedlichsten Materialien, natürliche wie auch Kunstfasern:

  • Früher waren fast ausschließlich die herrlich wärmenden echten Daunendecken im Bett vertreten. Daunen sind der zarte Brustflaum von Gänsen und Enten. Daunendecken sind sehr leicht, gleichen die Temperatur gut aus und sind heute auch in der Regel waschbar. Die Füllung besteht meist aus 90 % Daunen und 10 % Federn. Preislich bewegen sie sich zwischen 100 Euro und 400 Euro. Die Luxusvarianten mit echten "Eider-Daunen" kosten schon bis zu 2.500 Euro. Trotz allen Luxus geht der Trend aber weg von tierischen Produkten hin zu
  • Decken mit Kunstfaserfüllungen. Diese bestehen aus Hohlfasern oder Faserbällchen aus 100 % Polyester und sind extrem leicht und kuschelig. Sie wärmen sehr gut und transportieren Feuchtigkeit rasch ab. Außerdem wirken sie gegen Milben, verhindern das Wachstum von Bakterien und dadurch auch die Geruchsbildung.
  • Decken mit Polyesterfaser-Füllungen können oft gewaschen werden und sind daher für Allergiker ideal. Je nach Qualität und Anbieter kosten diese Decken von rund 30 Euro aufwärts. 4-Jahreszeiten-Decken sind etwas teurer und ab circa 70 Euro erhältlich.
  • Baumwollgefüllte Decken hingegen wärmen nur wenig und sind daher für Menschen, die leicht frieren nicht empfehlenswert. Feuchtigkeit nehmen sie aber gut auf und sie können bis 95 Grad gewaschen werden.
  • Decken mit Wildseidenfüllung wirken gut klimatisierend, feuchtigkeitsaufnehmend und temperaturausgleichend. Dadurch bieten sie ein trockenes Schlafklima. Sie kühlen im Sommer und wärmen im Winter.
  • Kamelhaarfüllung ist sehr leicht und strapazierfähig. Sie wärmt wirklich gut durch den großen Lufteinschluss und hat eine hervorragende Wärmeregulierung.
  • Die Merinowolle stammt vom Merinoschaf. Die feine gekräuselte Wolle ist elastisch, wärme- und kälteisolierend und wirkt außerdem gut feuchtigkeitsausgleichend.
Redaktion
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