Sicherheitsklassen bei Tresoren

Ob Wand- oder Standtresor: Je nach Wert (und Versicherungswert) der zu verwahrenden Gegenstände bieten sich unterschiedliche Tresore an. Auf jeden Fall ist ein VSÖ-zertifizierter Wertschutzschrank zu empfehlen, ansonsten bleibt jeder Tresor eine halbe Sache.

Der Verband der Sicherheitsunternehmen in Österreich (VSÖ) prüft Tresore und kategorisiert diese nach Sicherheitsklassen. Aus versicherungstechnischen Gründen ist ein VSÖ-geprüfter Tresor bei gewerblicher Nutzung Pflicht, aber auch im privaten Bereich ist ein solcher empfehlenswert: Versicherungen gewähren Prämiennachlässe mit denen die möglicherweise höheren Anschaffungskosten wieder hereingeholt werden können.

Zertifizierte Tresore

Diese sind ideal für die Aufbewahrung von Wertgegenständen die auch für Einbrecher von Interesse sein können, also mehr als nur Akten oder Dokumente. Je nach VSÖ-Sicherheitsklasse richtet sich auch die mögliche Versicherungssumme:

  • EN 1 (Widerstandsgrad I): 65.000 Euro
  • EN 2 (WG II): 100.000 Euro
  • EN 3 (WG III): 200.000 Euro
  • EN 4 (WG IV): 400.000 Euro

Verfügt der Haushalt über eine Einbruchmeldeanlage verdoppelt sich die Versicherungssumme.

Die Verwahrung von Wertgegenständen in nicht-zertifizierten Tresoren entspricht versicherungstechnisch jener in einem gewöhnlichen Schrank, da ungeprüfte Tresore keinen Einbruchsschutz sondern nur Schutz vor unberechtigtem Zugriff bieten. Die ideale Größe richtet sich natürlich nach den Gegebenheiten im Haus, andererseits sollte man bedenken: Die zu verwahrenden Gegenstände werden im Laufe der Zeit mehr, der Platzbedarf im Tresor größer.

 


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Datum: 11.06.2018

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