Cocktails mixen in der eigenen Hausbar

Wie wäre es mit einem kühlen Longdrink oder einem fruchtigen Cocktail für Ihre Gäste? Eine Hausbar fördert nicht nur die Geselligkeit, sie ist auch ein besonderer Hingucker im Wohnbereich. So werden Sie zum Home-Barkeeper!

Ein gut gemixter Cocktail hat Stil, das wissen wir nicht erst seit James Bond. Da passt es natürlich bestens, wenn das Wohn- oder Esszimmer von einer schmucken Hausbar aufgewertet werden. Cocktails daheim haben immer etwas von Hollywoodglamour oder großem Gatsby-Feeling – selbst, wenn nur eine Handvoll Gäste geladen sind.

Vom Servierwagen bis zum Barschrank

Üblicherweise handelt es sich bei einer Hausbar um einen auserwählten Servierwagen. Je nach Geschmack und restlicher Einrichtung kann es sich dabei um ein Retro-Modell oder ein modernes, reduziertes Stück handeln. Freilich reicht es auch, wenn Sie ein Fach in Ihrer Vitrine oder im Buffetschrank freiräumen. Letztlich gilt aber: dezent und doch gut sichtbar arrangiert ist die eindrucksvollste Lösung. Ein eigener Barschrank mag da freilich noch mächtiger daherkommen, ist für die allermeisten Gelegenheits-Cocktailmixer aber dann eine doch zu kostspielige Investition.

LiliGraphie/shutterstock.com © LiliGraphie/shutterstock.com

Diese Utensilien sollten Sie haben

Eine Hausbar ist nicht nur eine Flaschen- und Glasablage, sondern der Ort für das Cocktailmixen. Und dafür braucht es das passende Werkzeug. Außerdem schaffen die Utensilien auch eine gewisse Baratmosphäre. Ohne den Cocktailshaker geht schon einmal gar nichts. Es gibt zwei Sorten: den Manhatten-Shaker, einem dreiteiligen Modell aus Edelstahl, in dessen Verschlusskappe bereits ein Sieb integriert ist, um das Eis zurückzuhalten. Der zweiteilige Boston-Shaker hingegen besteht aus je einem Edelstahl- und einem Glasbecher. Beide werden zum Schütteln ineinander gesteckt. Zum Abseihen ins Glas ist ein Barsieb nötig – ein sogenannter Strainer. Ebenfalls dabei sein sollte ein kleiner Messbecher (Jigger), ein Rührglas inkl. Barlöffel und ein Eisbehälter samt Eiszange. Eine Saftpresse und ein Messer samt Schneidebrett lassen sich im Bedarfsfall schnell aus der Küche holen.

Unverzichtbar: ein Grundstock erstklassiger Alkoholika

Wenn Sie sich eine kleine Hausbar zulegen möchten: sparen Sie bitte nicht an der Qualität des Alkohols. Es geht in diesem Fall ja nicht um einen günstigen Rausch. Sie müssen sich aber auch keine halbe Spirituosenhandlung zu legen. Das sind die Basics, die nicht fehlen sollten: Gin, Vodka, Scotch, Bourbon, Campari, Rum (weiß und braun) Tequila, Cachaça, Blue Curaçao, Sekt oder Champagner. Wer es etwas umfangreicher möchte, nimmt noch Vermouth (rot und weiss), Cointreau, Grand Marnier und Cognac dazu. Selbstverständlich dürfen auch Sodawasser, Cola, Tonic Water, Ginger Ale und diverse Säfte nicht fehlen. Ebenso Grenadinesirup, Zuckerwasser (kann selbst hergestellt werden) und Angosturabitter. Zu guter Letzt benötigen Sie noch frische Minze, Cocktailkirschen, Zitrusfrüchte und gegebenenfalls Sahne und Milch. Aufstocken lassen sich die Zutaten freilich immer noch.


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Datum: 06.09.2017

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