So planen Sie den Keller für Ihr Haus

Bei der Errichtung des Kellers ist vor allem auf die Statik des Gebäudes, geplante Einbauten wie Kanal- und Stromanbindung etc. Rücksicht zu nehmen. Der Keller als Puffer gegen Kälte und Feuchtigkeit.

Im besten Fall ist Ihr Keller ist so gebaut, dass in Sachen Wärme- und Feuchtigkeitsschutz keine Mängel oder Einschränkungen gegeben sind. Damit das auch alles so klappt, müssen bereits bei der Planung ein paar wichtige Dinge beachtet werden. Wir haben die wichtigsten Tipps und Informationen für Sie.

Kellerplanung und Bauausführung

Alle beginnt mit dem vorliegenden Baubescheid und seiner Rechtgültigkeit. Dem vorausgegangen sollte ein Bodengutachten sein, das Sicherheit über die Art und Beschaffenheit des Grundstückbodens und von Einbauten wie Kanal, Versorgungsleitungen etc. gibt.

Dichte Kelleraußenwände und Decke, ergänzt durch Kellerfenster am Stand der Technik sind im wahrsten Sinne des Wortes die Basis für eine gute Energiebilanz Ihres Eigenheims:

Dichter Keller: Gebäudeteile die im Erdreich liegen sind besonders gefährdet durch aufsteigende und eindringende Feuchtigkeit. Nur optimale Vorkehrungen im Perimeterbereich bieten Schutz, und man sollte daher auf Kellerwände aus Dichtbeton sowie eine Außendämmung aus extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten oder Schaumglas bestehen. Die Fugen zwischen Kellerwand und Bodenplatte müssen dicht sein und längs geführte Leitungen in den Wänden sind zu vermeiden.

Gedämmter Keller: Egal, ob er als Stauraum, Heizraum, Fitnesskeller oder Sauna genutzt wird, der Keller sollte immer eine ordentliche Wärmedämmung aufweisen, um sinnlose Energieverschwendung zu vermeiden. Durch die Anbringung spezieller Wärmedämmplatten können Sie schnell und einfach bis zu einem Zehntel Ihres Heizenergieverbrauches einsparen.

Trockener Keller: Begleitende Maßnahmen wie eine Drainageleitung, Sickerkies-Schüttungen, Bodenabläufe in gefährdeten Bereichen, Regen-Fallrohre mit Senkkästen (und Reinigungsöffnungen), periodische Kontrollen von Abläufen, Rohrleitungen usw. sollten Sie keinesfalls vernachlässigen: Denn wenn durch ein Rohrgebrechen oder d urch Wasserstau aus der Feuchtigkeit drückendes Wasser einwirkt, sind herkömmliche Abdichtungen unter Umständen nicht mehr ausreichend. Daher sind auch die Ausführung der Abdichtungen sorgfältig durchzuführen und zu kontrollieren. Insbesondere beim Hinterfüllen ist darauf zu achten, dass die richtigen Materialien verwendet werden und die aufgebrachte Abdichtung nicht beschädigt wird.

Der Keller für das Fertigteilhaus

Wenn Ihr Keller für die weitere Errichtung eines Fertigelementhauses benötigt wird, sollten Sie die bestehenden Kellerpläne von der Fertighausfirma bestätigen lassen. Klären Sie, ob Einbauteile, Ankerelemente oder ähnliches zu versetzen sind, und koordinieren Sie deren lagerichtigen Einbau. Lassen Sie die Ausführung des Kellers von der Fertighausfirma abnehmen und die Richtigkeit schriftlich bestätigen! Eine sinnvolle Alternative ist auch die Ausführung des Kellers aus vorgefertigten Elementen. In diesem Fall werden Wand- und Deckenelemente im Werk in Einzelteilen vorgefertigt und (ähnlich wie ein Fertighaus) auf der Baustelle montiert. Je nach System sind verschiedene Grundrisse, Öffnungen und Einbauteile möglich. Die wesentlichen Vorteile liegen in der kurzen Bauzeit und der präziseren Ausführung.

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Datum: 19.11.2018

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