Fertigteile aus Beton beim Kellerbau

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Eine Frage, die sich jeder Bauherr stellt, ist die nach der Art des Kellerbaus. Der Kellerbau mit Betonfertigteilen bringt viele Vorteile mit sich. Die verkürzte Bauzeit ist nur einer davon. Erfahren Sie hier alles zum Thema Fertigbauwände aus Beton.

Verkürzte Bauzeit durch Fertigwände

Sowohl die Außen- als auch die Innenwände aus Fertigbetonteilen trumpfen mit dem schlagenden Argument der raschen Errichtung auf. Dies begünstigt in der Regel eine deutlich verkürzte Bauzeit. Besonders zu vorteilhaft ist der Einsatz solcher Fertigteile für all jene, die mit hohem Grundwasserspiegel zu kämpfen haben. Das lange Offenhalten der Baugrube kann hier zu hohen Kosten führen, da das Grundwasser permanent abgepumpt werden muss. Um eine unvorhergesehene Kostenmaximierung zu vermeiden, empfiehlt sich der Einsatz solcher Fertigteile, da diese schon vorab in einem Werk erzeugt werden und innerhalb kürzester Zeit mit geringem Personalaufwand errichtet sind. Auch die Umwelt wird hierbei geschont, da durch die verkürzte Bauzeit eine geringere Lärm- und Staubbelastung erzielt wird. 

Einschichtige oder mehrschichtige Wandelemente

Wurden früher nur einschichtige Elemente hergestellt, erlaubt die Technologie heute die Herstellung von mehrschichtigen Wandelementen. Diese werden unter anderem “mit Hohlraum” zwischen den Schichten angelierfert, der erst auf der Baustelle mit Beton verfüllt wird.

Wände aus Dichtbeton

Durch den WU-Beton ist zwar die Dichtheit des Wandelementes gewährleistet, aber die Verbindungsfugen zwischen den einzelnen Wandelementen stellen einen Schwachpunkt dar. Daher ist es sinnvoll, die Kellerwände in Dichtbeton (WU-Beton) ausführen zu lassen und eine zusätzlich Feuchtigkeitsabdichtung anzubringen.

Installationen und Durchbrüche

Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Fertigteilwände eine hohe Wandstärke aufweisen, da es ansonsten zu Komplikationen bei der Ausführung von Unterputzleitungen und Haustechnikleitungen kommen kann. 

Vorteilhaft ist es, in allen jenen Räumen, die höherwertig genutzt werden sollen und mit einer Unterputzinstallation ausgeführt werden, eine Vorsatzschale aus Gipskarton- oder Putzträgerplatten zu montieren. Der Hohlraum hinter der Vorsatzschale bietet genügend Platz für Elektroinstallationen, sofern als Mindestabstand die Tiefe einer Steckdose angenommen wird.

Grundsätzlich sollen aber alle Durchbrüche zum Beispiel für Hauszuleitungen, Schlitze et cetera zeitgerecht dem Fertigteilhersteller bekannt gegeben werden. Darüber hinaus sind auch sämtliche Einbauteile, welche in den Wänden versetzt werden sollen, bei der Herstellung der Fertigteile im Werk einzubauen, was durch eine rechtzeitige Anlieferung an den FT-Hersteller sicherzustellen ist.

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Datum: 16.04.2019
Kompetenz: Baustoffe und Werkzeug

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