Naturmaterialien im Bad: Was funktioniert und zusammenpasst
Naturmaterialien im Bad liegen voll im Trend. Kein Wunder, denn sie schaffen eine warme, einladende Atmosphäre und verwandeln das Bad in eine Wohlfühloase. Mit diesen Tipps gelingt der natürliche Look garantiert.
Die Badewanne "Darian" von Maison Valentina besteht aus Glasfaser, poliertem Messing und gepolstertem schwarzem Kunstleder mit Highlights aus poliertem Messing. Die dunkle Wanne stehe auf einer massiven, grob bearbeiteten Natursteinplatte und vor einem Vertical Indoor-Garden. So geht Natur im Badezimmer auch. © Covet House
Natur im Bad: Vom gebürsteten Zement und handgemachten Zementfliesen über unbehandelte Schieferplatten im Großformat bis hin zum Sichtestrich für Boden und Wände, einen traditionellen Schiffsboden aus naturbelassenem Holz oder an die Wand montierte Holzplatten – Hauptsache man spürt, was man sieht. Gerade Naturstein und Holz sind inzwischen ja keine Trends mehr, sondern schon Evergreens im modernen Bad. Naturmaterialien sind der Inbegriff für die uns umgebende Natur, für taktiles und sinnliches Erfahren.
Holz darf auch in den Nassraum
Holz bringt eine besondere Wärme und Behaglichkeit ins Badezimmer. Bei der Materialwahl sollten Sie jedoch sorgfältig vorgehen. Besonders bewährt haben sich feuchtigkeitsresistente Holzarten wie Teak, Bambus oder Zeder. Diese eignen sich hervorragend für Waschtischplatten, Badmöbel, Wandverkleidungen und Sitzflächen. Eine professionelle Versiegelung ist dabei unerlässlich, um das Holz dauerhaft vor Feuchtigkeit zu schützen.
Naturstein als zeitloser Klassiker
"Serena" heißen diese sandfarbenen Porzellanfliesen im Metro-Format 15x45 cm von Porcelaine Superstore. Kombiniert mit der schlichten frei stehenden Keramikwanne und den bronzefarbenen Armaturen fühlt man sich fast wie im Italienurlaub. © Covet House
Marmor, Granit und andere Natursteine sind wahre Allrounder im Bad. Sie überzeugen durch ihre Robustheit und Pflegeleichtigkeit, während sie gleichzeitig eine edle Atmosphäre schaffen. Bedenken Sie jedoch, dass die poröse Struktur eine regelmäßige Imprägnierung erfordert. Naturstein eignet sich besonders für Bodenfliesen, Duschwände, Waschtische und Ablagen.
Reduziert und robust: Sichtbetonwände kombiniert mit dunklem Holz und Accessoires (Laterne, Zweige), die eigentlich auch auf der Terrasse zu finden sein könnten. © J. Adams & Co
Hinweise und Tipps
Tipp:
Besonders wichtig ist die fachgerechte Versiegelung und Imprägnierung der Naturmaterialien, um sie optimal vor der Feuchtigkeit im Bad zu schützen.
Beton: Minimalistischer Industrial Style
Der raue Charme von Sichtbeton liegt derzeit voll im Trend. Das Material besticht durch seine extreme Robustheit und Wasserfestigkeit. Verschiedene Oberflächenbehandlungen ermöglichen dabei spannende optische Variationen. Beton lässt sich vielseitig einsetzen – ob als Waschbecken, an Wandflächen, als Bodenbelag oder für Ablagen.
Keramik: Die pflegeleichte Variante
Keramik vereint natürliche Optik mit praktischen Eigenschaften. Das Material ist nicht nur wasserresistent und hygienisch, sondern auch besonders pflegeleicht. Moderne Designs imitieren dabei täuschend echt die Optik von Holz oder Stein. Keramik ist die ideale Wahl für Fliesen, Sanitärobjekte und Accessoires.
Das Badewannenregal von Aquala aus recyceltem Holz ist nicht nur äußerst praktisch, sondern passt auch perfekt ins naturbelassene Badezimmer. Gesehen bei www.umbra.com © Umbra
Natur geht auch bei der Deko
Auch bei den Accessoires und Gebrauchsgegenständen können Sie konsequent den Materialtrends des Jahres folgen. Ein Teppich aus Naturfasern oder eine Bambusmatte statt der standardisierten Hochfloor-Badvorleger. Die Handtücher aus Ökobaumwolle und die Gardinen - ja wir finden in einem Badezimmer dürfen bodenlange Vorhänge nicht fehlen. Die Gardinen also aus Leinen und die Zahnputzbecher sind nicht mehr aus Glas oder gar Kunststoff, sondern aus Beton oder Holz gefertigt. Die Kosmetikartikel verschwinden in einer kleinen Kiste und Dinge wie Wattestäbchen oder Wattepads finden zum Beispiel in einem geflochtenen Gefäß Platz. Und die Wäsche landet im großen, groben Korb. Sie sehen, die Möglichkeiten sind vielfältig, um auch in Ihrem Badezimmer die Natur einziehen zu lassen
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