Ein Garten für alle Sinne
Je mehr Zeit unsere Kinder in freier Natur verbringen, desto besser für sie und ihre Entwicklung. Ein eigener Garten ist da Gold wert. Wie Sie aus Ihrem Stückchen Grün ein Paradies für alle Sinne machen, erfahren Sie hier.
Hinweise und Tipps
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Mit ein bisschen guter Planung können Sie Ihren Garten in verschiedene Bereiche unterteilen, die jeweils einen unserer Sinne, also Geruch, Geschmack, Sehen, Hören und Fühlen, in besonderem Maße ansprechen. Nicht nur für die Kleinen unter uns eine wunderbare Erfahrung, die uns zweifelsohne der Natur, ihren Pflanzen und Tieren, näher bringt und uns diese bewusster macht.
Zu sehen gibt es viel
Der Abschnitt fürs Sehen sollte große und kleine Dinge beherbergen. Pflanzen Sie in diesem Bereich Sonnenblumen. Die Sorte Tournesol Geant wächst innerhalb von nur einem Jahr auf fast vier Meter Höhe. Den Kontrast dazu bilden besonders kleine Blumen wie der Frauenmantel. Und ein Insektenhotel ermöglicht es den kleinen und großen Kindern, den Schmetterlingen, Käfern, Wespen und Fliegen beim Brüten, Nahrung sammeln und ein- und ausfliegen zuzusehen.
Ein Baby greift nach einer großen Sonnenblume in einem Garten mit verschwommenem Hintergrund aus grünen Blättern und Bäumen. © In Green/shutterstock.com
Psst! Einfach mal lauschen
Dieser Bereich ist überall im Garten. Das Gequake der Frösche im Biotop, das Vögelgezwitscher in den Bäumen und Sträuchern, das Summen der Bienen bei den Blumenbeeten oder das Zirpen der Grillen in der Nacht. Einfach ganz ruhig sein und lauschen!
Wie schmeckt das?
Schmecken geht am besten mit Kosten. Und kosten lässt sich im Bereich Obst und Gemüse. Ein Beet mit Radieschen, Karotten, Erbsen und Bohnen und Erdbeeren. Gesäumt von Himbeer- und Brombeersträuchern und vielleicht sogar der Apfel- und Birnenbaum? Die Kräuterschnecke mit allen möglichen Küchenkräutern – vom Basilikum über den Lavendel bis zu Schnittlauch und Petersilie sollte hier übrigens auch nicht fehlen.
Kleinkind pflückt und isst Himbeeren in einer üppigen Himbeerplantage an einem sonnigen Tag © Martin Novak/shutterstock.com
Fühlen mit Händen und Füßen
Die fleischfressende Pflanze klappt in Sekundenschnelle ihr Maul zu, wenn sie an den "Zähnen" berührt wird, die schreckhafte Mimose zittert am ganzen Leib und entspannt sich erst wieder, wenn die Gefahr gebannt ist. Die flauschigen Blätter des Hasenschwanzgrases sind so weich wie ein Kaninchenfell, die Brennessel sorgt für kurzes Brennen an den Fingerspitzen und die Blätter des Borretsch pieksen richtig beim Berühren.
Babyfüße liegen ruhig auf trockenem Gras im Freien © D'Vine Photography/shutterstock.com
Noch ein Tipp: Der Bereich des Fühlens könnte neben den hier erwähnten Pflanzen auch einen kleinen Trampelpfad aus verschiedenen Materialien beheimaten. Barfuß über Schotter, Erde, weichen Kies, Gras und durch Wasser zu laufen, kann ein sehr tolles Erlebnis sein!
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