Setzt das Sonnensegel!

Längst zählt das Sonnensegel zu den beliebten Beschattungs-Systemen. Doch vor dem Kauf sollten Sie sich genau informieren: Bei der alternativen Beschattung sind insbesondere die Stoffe eine Frage der Qualität.

Wer denkt, das Sonnensegel sei eine Erfindung der modernen Zeit, liegt falsch. Schon die alten Römer setzten sie im Kolosseum als Schutz vor dem grellem Sonnenlicht ein. Als Sonnensegel bezeichnet man ein reißfestes Tuch, wie es auch für die Schirme verwendet wird, welches an den Rändern mit Ösen zur Montage versehen ist. Handelsübliche Standardsegel sind dreieckig, mit einer Seitenlänge von etwa drei Metern und in vielen Farben erhältlich. Kombiniert man mehrere Segel in unterschiedlichen Farben, entsteht eine bunte, stylische Beschattungslandschaft.

Befestigt werden Sonnensegel an Haken, die beispielsweise fix an der Hauswand montiert sind, an speziellen Teleskopmasten oder an einer Bodenverankerung (Bodenhülse oder Platte). Gespannt werden sie mittels Gurt und Gurtbandratsche. Neben den Standardmaßen sind Sonnenschutzsegel natürlich in vielen Formen und Maßen erhältlich und werden auf Wunsch auf Ihre persönlichen Raumanforderungen und Vorstellungen abgestimmt. Hochwertige Segel haben eine konkave Seitenliniengeometrie, was nicht nur dekorativ wirkt, sondern auch der perfekten Vorspannung dient.

Die Stoffe werden auch mit schwierigen Wettersituationen fertig und können fix montiert bleiben. Raffbare Segel ermöglichen eine Beschattung bis zu vier Metern Breite und zehn Metern Länge, aufrollbare Varianten können sogar eine Fläche bis zu 85 Quadratmeter beschatten. Aufgerollt oder gerafft wird händisch oder mit Motorunterstützung. Bei Sturm­alarm sollten die Sonnensegel, wie auch Markisen, aus Sicherheitsgründen übrigens immer eingerollt werden. Die Reinigung und Pflege des Segels entsprechen denen eines Sonnenschirms. Und jedes Jahr im Spätherbst sollte es abgenommen und trocken, am besten unter Dach, überwintert werden.


AutorIn:

Datum: 15.01.2018

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Beschattung

Fenster, gerade wenn sie nach Süden ausgerichtet sind, benötigen eine ordentliche Beschattung. Und ein Wintergarten hat sehr viele Fenster, die beschattet werden sollten. Einerseits um einer Überhitzung vorzubeugen und andererseits, um für Sichtschutz zu sorgen.

Je höher die Temperaturen, je näher die Sommerferien und je anziehender die Schwimmbäder, desto wichtiger ist es, den Kindern in der stressigen Zeugnisphase ein perfektes Umfeld zu geben. Ganz wichtig: ein kühler Kopf leistet mehr!

So wichtig Sonnenschein für Gesundheit und gute Laune ist, so störend wird sie empfunden, wenn es in den eigenen vier Wänden blendet. Die Arbeit am Computer oder die Benutzung des Fernsehers sind deutlich erschwert, wenn die Sonnenstrahlen auf den Monitor fallen und dadurch das Bild kaum noch zu erkennen ist. Eine vernünftige Beschattung ist in diesen Fällen angesagt: Für Wohnräume sind Jalousien sehr beliebt.

Sie ist Beschattungssystem und Wohnklimaregulator in einem – die mit Lamellen verbaute Außenfassade. Welche Materialien eingesetzt werden, wie konstruiert wird und was die Vorteile sind, erfahren Sie hier.

Sonnenschirme gibt es in den verschiedensten Größen, Ausführungen, Techniken und Materialien. Worauf Sie beim Kauf achten sollten, und warum eine hohe Qualität auch gesundheitliche Auswirkungen hat, erfahren Sie hier.

Plissees sind dekorativ und schützen Ihre Räume vor Sonneneinstrahlung und Hitze. Sie können aber noch mehr: Mit isolierenden Luftpolstern ausgestattet, wirken Plissees auch gegen Kälte und Schall.

Außenjalousien lassen sich flexibel einstellen und so perfekt an die jeweilige Situation und Herausforderung anpassen. Sie sind die perfekte Kombination aus Rollladen und Innenjalousien.

Hitze, UV-Strahlung & Co: Wer kein Sonnenanbeter ist, sollte rechtzeitig für die Beschattung im Garten sorgen. Auch hierbei gibt es vor dem Kauf einiges zu beachten.