Blick von oben auf Holzterrasse mit Metallgeländer und beiges, großes Sonnensegel, das für Schatten sorgt. Wald im Hintergrund.

Blick von oben auf Holzterrasse mit Metallgeländer und beiges, großes Sonnensegel, das für Schatten sorgt. Wald im Hintergrund. © contrastwerkstatt/stock.adobe.com

Setzt das Sonnensegel!

Längst zählt das Sonnensegel zu den beliebten Beschattungs-Systemen. Doch vor dem Kauf sollten Sie sich genau informieren: Bei der alternativen Beschattung sind insbesondere die Stoffe eine Frage der Qualität.

Wer denkt, das Sonnensegel sei eine Erfindung der modernen Zeit, liegt falsch. Schon die alten Römer setzten sie im Kolosseum als Schutz vor dem grellem Sonnenlicht ein. Als Sonnensegel bezeichnet man ein reißfestes Tuch, wie es auch für die Sonnenschirme verwendet wird, welches an den Rändern mit Ösen zur Montage versehen ist. Handelsübliche Standardsegel sind dreieckig, mit einer Seitenlänge von etwa drei Metern und in vielen Farben erhältlich. Kombiniert man mehrere Segel in unterschiedlichen Farben, entsteht eine bunte, stylische Beschattungslandschaft. Hier sind einige wichtige Punkte zum Sonnensegel für die Terrasse:

Materialien für Sonnensegel

Sonnensegel werden typischerweise aus strapazierfähigen, wetterbeständigen Materialien hergestellt, wie z. B. Segeltuch aus Polyester oder HDPE (High Density Polyethylene). Diese Materialien sind in der Lage, UV-Strahlen zu blockieren und sind gleichzeitig atmungsaktiv.

Größe von Sonnensegeln

Die richtige Größe des Sonnensegels hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe der Terrasse, der gewünschten Schattendekung und der verfügbaren Befestigungspunkte.

Hinweise und Tipps

Was kostet ein Sonnensegel?

Günstige, aber kleine Sonnensegel gibt es bereits ab etwa 50 Euro. Für hochwertige Modelle sind - je nach Größe und Stoff - 1.000 bis 6.000 Euro zu berappen. Dafür sind diese jedoch mit robusten Masten und Segelstoff sowie Kurbelantrieb ausgestattet.

Neben den Standardmaßen sind Sonnenschutzsegel natürlich in vielen Formen und Maßen erhältlich und werden auf Wunsch auf Ihre persönlichen Raumanforderungen und Vorstellungen abgestimmt. Hochwertige Segel haben eine konkave Seitenliniengeometrie, was nicht nur dekorativ wirkt, sondern auch der perfekten Vorspannung dient. Die Stoffe werden auch mit schwierigen Wettersituationen fertig und können fix montiert bleiben. Raffbare Segel ermöglichen eine Beschattung bis zu vier Metern Breite und zehn Metern Länge, aufrollbare Varianten können sogar eine Fläche bis zu 85 Quadratmeter beschatten. Aufgerollt oder gerafft wird händisch oder mit Motorunterstützung. Bei Sturm­alarm sollten die Sonnensegel, wie auch Markisen, aus Sicherheitsgründen übrigens immer eingerollt werden. Die Reinigung und Pflege des Segels entsprechen denen eines Sonnenschirms. Und jedes Jahr im Spätherbst sollte es abgenommen und trocken, am besten unter Dach, eingewintert werden.

Montage von Sonnensegeln

Die Montage eines Sonnensegels kann je nach Modell und Größe variieren. Befestigt werden Sonnensegel an Haken, die beispielsweise fix an der Hauswand montiert sind, an speziellen Teleskopmasten oder an einer Bodenverankerung (Bodenhülse oder Platte). Gespannt werden sie mittels Gurt und Gurtbandratsche. Es ist wichtig, dass die Befestigungspunkte stark genug sind, um das Segel bei Wind und Wetter zu halten.

Veronika Kober
Teilen:

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Ratgeber, die Ihnen gefallen könnten

Meistgeklickt auf wohnnet.at

Diese Beiträge werden von unseren Leserinnen und Lesern besonders häufig aufgerufen.

Inspiration & Information

Melden Sie sich gleich hier für unseren Newsletter an!

© 2026 wohnnet.at - Heise RegioConcept GmbH & Co. KG