Küche © Ventura/shutterstock.com

Gemeinsam gemütlich: Cocooning in der Küche

Was früher ausschließlich der Zubereitung von Essen diente, ist heute multifunktionales und gesellschaftliches Zentrum des Hauses. Hier ein paar Tipps zur perfekten Gestaltung Ihrer Küche zum Wohnen. Und wie Sie dem Trend Cocooning in diesem Raum gerecht werden.

Die offene Küche ist nicht mehr nur ein simpler Großraum, bei dem der Fliesenboden nahtlos in den Parkett übergeht und in dem die Kochinsel nur ein paar Schritte von der Sitzlandschaft entfernt ist. Die Ansprüche an diesen Raum haben sich stark verändert. Und in Zeiten, in denen wir näher zusammenrücken (müssen), ist die Wohnküche das wichtigste Zimmer in einer Wohnung oder einem Haus.

Gemütlich machen: Cocooning ist in

Die Integration der Gäste oder Familienmitglieder in den Kochvorgang an sich gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es geht darum, die ganze Zeit gemeinsam zu verbringen, und nicht alleine stundenlang in der Küche zu verbringen. Der Esstisch wird dabei zum Zentrum, an dem nicht mehr nur nach dem Essen kurz verweilt wird, sondern an dem quasi direkt gekocht, gegessen, sich unterhalten und gefeiert wird.

Tipp 1: Die Küche passt für jeden

Besonders viele Vorteile bietet eine Küche mit höhenverstellbaren Flächen. Nicht nur, dass sie barrierefrei ist, kann darin jedes Familienmitglied ergonomisch arbeiten - die Küche passt sich nämlich dem Koch an und nicht umgekehrt. Egal, wie groß Sie sind, ob Sie bei der Arbeit lieber sitzen oder stehen oder ob Ihre Kinder mithelfen, dank moderner Technik wird Ihre Küche in dieser Hinsicht jede Anforderung erfüllen.

Tipp 2: Zwei Räume - eine Einheit

Wie wäre es mit einer Einheit, die beide Räume - Küche und Wohnzimmer - gleichzeitig bedient? Küchenmöbel, die auf der einen Seite die Hausbar, den Flatscreen und die Zeitschriften unterbringen, auf der anderen Seite die komplette Kücheneinrichtung mit ihren Stauräumen ausfahren, sind keine Vision. Möglich wird das durch ein im Block zentral integriertes Hebeelement, das sich wie ein weiteres Volumen in die Höhe erhebt und die nötigen Utensilien für die BenutzerInnen freigibt. Auch hier rücken die beiden Bereiche so nah zusammen, dass sie zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.

Tipp 3: Auf Knopfdruck ist Platz 

Damit es nicht zu eng wird in der Wohnküche, können Sie das Equipment, welches die Küche zur Küche macht, auch einfach verschwinden lassen. Die Spüle schließt sich, die Küchenarmaturen versinken, das Kochfeld ist ohnehin plan in die Arbeitsfläche integriert und sämtliche Elektrogeräte verbergen sich hinter grifflosen Türen. Was bleibt, ist ein Monolith, der dem Raum noch mehr Größe und Freiheit verleiht.

Tipp 4: Die Küche ist Bühne

Die Küche ist heute nicht mehr Arbeitsraum, sie dient vielmehr der Inszenierung. Das Intererieur könnte ohne weiteres im Wohnzimmer stehen, es werden die unterschiedlichsten Stile bedient. Dazu halten feine mechanische Details, die von der Welt der Garagen und Werkstätten inspiriert sind, Einzug. Ganz deutlich zeigt sich das an den vorrangig eingesetzten Trendmaterialien Holz, Stein und Metall. Der Küchenstauraum wird zu einer Art Werkzeugkoffer und die Küchenzeile selbst erinnert an eine echte Werkbank, auf der hochweritge Speisen zubereitet werden.

AutorIn:
Datum: 25.03.2020
Kompetenz: Küchen und Kochen