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Baugrunduntersuchung mittels Bodenmechanik

Bodenmechanik ist die Wissenschaft, die sich mit dem mechanischen Verhalten des Bodens als Baugrund und Baustoff beschäftigt. Von den Ergebnissen wird Bebaubarkeit, Standsicherheit und Setzungsgefahr abgeleitet.

Die Standsicherheit eines Gebäudes und die Wahl der Gründungsart sind von der Tragfähigkeit des Bodens abhängig. Die Tragfähigkeit wiederum ist von der Schichtung des Baugrundes, seiner Gleichmäßigkeit und Neigung, der Bodenart, dem Feuchtigkeitsgrad und einigem mehr abhängig.

Wie tragfähig ist der Boden?

Boden ist ein natürliches Haufwerk mineralischer und/oder organischer Teilchen oder Körner, welches im allgemeinen aus Feststoff, Wasser und Luft besteht. Meistens ist der Untergrund eines Bauobjektes nicht homogen aufgebaut. Je nach Art des Lastangriffes erfährt das Bauwerk Setzungen, Horizontalverschiebungen oder Verkantungen. Es müssen die Boden- und Wasserverhältnisse bekannt sein, um die richtige Gründungs- und Abdichtungsart wählen zu können. Der Grundbau bezieht sich auf die praktische Anwendung der Bodenmechanik hinsichtlich Entwurf, Ausführung und Verhalten von Grundbauwerken und behandelt Bauverfahren und Techniken, die die Gründung von Bauten im Boden ermöglichen.

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Datum: 16.01.2018
Kompetenz: Bauplanung und Bauaufsicht