Bodenproben - Entnahme und Bewertung von Probebohrungen

Es wird mehrere Meter tief gebohrt und Proben der Erde entnommen. Diese Proben werden anschließend ausgewertet.

Aufschlussreichtum

Was kann bei einer Bodenerkundung festgestellt und beurteilt werden?

  • Bodenschichten
  • Grundwasserstände
  • Lagerungsdichte
  • Bodenverdichtung
  • Versickerungseigenschaften
  • Einbaufähigkeit von Bodenmaterial
  • Beurteilung des Baugrundes
  • Bodenkontaminierungen
  • Anschüttungen und Verfüllungen

Rammbohrung

Der Rillenbohrer mit einem Durchmesser von 30 mm und seitlicher Nut wird mit einem Benzinhammer in den Boden eingeschlagen. Darauf kann nach erforderlicher Aufschlusstiefe beliebig viel Bohrgestänge aufgeschraubt werden. Mit einer Hubvorrichtung wird das Gestänge gezogen.

Die Probe, die sich in der Nut festgesetzt hat, wird entnommen und nach dem Augenschein beurteilt. Es können auch geringe Probenmengen entnommen und untersucht werden. Die Bohrtiefe ergibt sich aus der Tiefelage der Fundamentunterkante zuzüglich mehrerer Meter.

Bei ungünstigen Untergrundverhältnissen müssen oft Bohrungen so weit abgeteuft werden bis tragfähige Schichten erreicht werden. Durch mehrere Aufschlussbohrungen lassen sich Untergrundprofile in beliebiger Richtung erstellen. Ziel jeder Erkundung soll eine dreidimensionale Darstellung des beprobten Untergrundes sein.

Probenbeurteilung

Die Beurteilung der Probe erfolgt manuell und visuell direkt vor Ort (augenscheinliche Probenbeurteilung). Dieses Verfahren zur Beurteilung des Untergrundes ist durch seine Einfachheit sehr effektiv, ausreichend genau und kostengünstig, erfordert aber viel Erfahrung in Sachen Probenbeurteilung bzw. Gerätehandhabung.

Leistungsbereich

  • Erstellung eines Untersuchungsberichtes
  • Planungsberatung
  • Konstruktionsvorschläge
  • Kostenvoranschläge für Gründungen
  • Kontaktaufnahme zu div. Spezialfirmen
  • Baubegleitung bei Gründungsherstellung

Maßnahmenkatalog

Maßnahmen bzw. Konstruktionen bei ungünstigen Bodenverhältnissen

  • Bodenaustausch
  • Pfähle mit Stahlbetonrost
  • Dichtwannenausbildung
  • Injektionen
  • Anker
  • Anordnung leichter Konstruktionen usw.

AutorIn:

Datum: 11.09.2010

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