Natursteinterrasse © Schubertstone

Absolute Unikate: Terrassen mit Natursteinboden

Langlebigkeit, unkomplizierte Pflege und eine ansprechende Optik sind überzeugende Eigenschaften eines Natursteinbelags für die Terrasse. Wie Naturstein auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Geschmack zugeschnitten werden kann, erfahren Sie hier.

Die Terrasse hat sich längst zum Outdoor-Wohnzimmerentwickelt. Das ist wenig verwunderlich, bietet sie doch ein unvergleichliches Ambiente - ob an sonnigen Frühlingstagen oder lauen Sommerabenden. Wer eine Terrasse plant, sollte dem Bodenbelagfür das "verlängerte Wohnzimmer" deshalb besonderes Augenmerk schenken. Terrassensteine sind klassisch, aber dennoch etwas Besonderes.

Natursteine für draußen: viele Vorteile

Terrassensteine und Terrassenplatten sollten nicht nur attraktiv sein, sondern auch zahlreiche wichtige Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen witterungsbeständig, pflegeleicht, langlebig und robust sein. Mit Natursteinplatten setzen Sie hier aufs richtige Pferd. Jahrzehntealte Steinböden in historischen Gebäuden sind Zeugen der Unverwüstbarkeit und Langlebigkeit von Stein. Anders als Parkett und Holz verzeiht ein Steinboden Kratzer und quillt bei längerem Wasserkontakt nicht auf. Zudem gibt ein Steinboden keine ungesunden Ausdünstungen ab. Wer also Wert auf einen gesunden Bodenbelag legt, findet mit Naturstein ein Material, das natürlich ist und der sich auch barfuß gut anfühlt. Und auch Individualisten und jene, die nach dem Besonderen für Ihr Zuhause suchen, sind mit Natursteinfliesen gut beraten, denn schließlich gleicht keine Fliese der anderen.

Natur-Terrassensteine bei jedem Wind und Wetter

Eine weitere Eigenschaft, die Steine für Terrasse und Außenbereich unbedingt aufweisen sollten, ist die Frostsicherheit. Hierfür spielen die Wasseraufnahmekapazitäten und die mineralische Zusammensetzung der jeweiligen Steinsorte eine Rolle. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Stein auf seineFrostsicherheit geprüft wurde. Beim Verlegen muss zudem auf ein ausreichendes Gefälle geachtet werden, damit Regen- und Schmelzwasser ablaufen kann.
Dank seiner hervorragende Wärmeleitfähigkeit speichern Natursteinplatten auf der Terrasse die Sonnenwärme und geben diese auch noch ab, wenn die Sonne bereits verschwunden ist. Bei Regen hingegen verhindern Steinstruktur und Oberflächenbearbeitung das Ausrutschen.

Natürliche Reinigung, einfache Pflege

Einfacher geht es kaum: Grober Schmutz auf dem Stein lässt sich meist ganz einfach mit einem weichen (!) Besen oder einer weichen Bürste wegkehren oder mit Wasser entfernen. Sollte das nicht ausreichen, so gibt es eine spezielle Wischpflege und auf Natursteinoberflächenabgestimmte Grundreiniger. Bei den Produkten am besten auf den Zusatz „für Naturstein geeignet“ achten. Die Wischpflege wird einfach mit Wasser verdünnt und pflegt die Natursteinplatten schon beim Wischen. Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass die Farben satter werden und die Struktur positiv beeinflusst wird. Der Grundreiniger ist insbesondere nach der Verlegung hilfreich, da er z. B. Zementschleier beseitigt. Man trägt ihn ebenso mit Wasser verdünnt auf den nassen Steinboden auf und lässt ihn einwirken. Die Baureste können dann mit einem weichen Besen oder einer weichen Bürste entfernt werden.

Zusätzlich empfehlenswert ist ein Imprägnierschutz, der alle vier Jahre aufgetragen wird, um Fett, Öl oder andere Flüssigkeiten am Einziehen zu hindern und um das Reinigen noch einfacher von der Hand gehen zu lassen. Dank des sogenannten „Nano-Effektes“ oder "Lotus-Effektes" perlen Saft, Grillgut und andere Flüssigkeiten an der Steinoberfläche ab und können so einfach abgewischt werden.

Verlegung von Natursteinplatten

Entweder werden Natursteinplatten auf einer Betonplatte oder auf einer Schottertragschicht verlegt. Letzteres ist die gängigste Variante, wobei es hier wiederum zwei Möglichkeiten gibt: Die Terrassenplatten können lose im Splittbett (Höhe: ca. 50 mm) oder auch mit Einkornmörtel fest verlegt werden. Die erste Variante ist sehr verbreitet und beliebt, da sie preisgünstig und auch für weniger geübte Handwerker machbar ist. Die Platten sind hier zudem leicht austauschbar. Entscheidet man sich für eine feste Verlegung, empfiehlt sich eine feste Fuge (z.B. Pflasterfuge), denn so kann man sich möglichen Ärger mit Ameisen und Unkraut ersparen. Außerdem gilt bei der Verlegung: Genügend Gefälle (2-3 Prozent Gefälle von der Terrasse zum Garten hin) und Wasserableitung einplanen. Bei einer Betonplatte oder anderen festen Terrassenunterbauten benötigen Sie z. B. eine Drainagematte. Im Falle einer Schottertragschicht versickert das Wasser einfach im Boden.

Ein wahrer Klassiker bei Verlegung von Terrassenplatten ist der Römische Verband mit seinem ausgeklügelten geometrischen Muster. Alternativ dazu kann z. B.ein Halber-Verband oder eine Kreuzfuge gelegt werden. Für eine interessante Terrassengestaltung sorgen auch Terrassenplatten aus Polygonalplatten („Vieleck-Platten“). Bruchplatten und verschieden große Formate haben dank der lebendigen Anordnung ein mediterran anmutendes Flair.

Diese Natursteine eignen sich ganz besonders

Terrassensteine aus Naturstein gibt es in den verschiedensten Farben, Formen, Oberflächen und Maserungen. Schlichte, sanfte Naturtöne wie beige oder grau und Terrassenplatten in großen Formaten stehen ebenso zur Auswahl wie Pflastersteine und Terrassensteine in Rot-, Gelb- oder Brauntönen, die zu einerlebhafteren Terrassengestaltung passen.

Ein Klassiker bei Steinen im Außenbereich ist Granit, denn Granitpflaster sind überaus widerstandsfähig, witterungsbeständig und langlebig. Aber auch Sandstein, Travertin, Gneis, Quarzit oder Kalkstein wie Kalkstein Levante Crema sind ideal für eine Naturstein-Terrasse. Ein ausgesprochen exklusives Ambiente auf der Naturstein-Terrasse entsteht z. B. mit edlem Kristallmarmor.

Preise vergleichen lohnt sich

Sie vermuten es wahrscheinlich schon: Bei Natursteinplatten für die Terrasse fallen im Vergleich mit anderen Bodenbelägen die höchsten Anschaffungskosten an. Aber: Sie können Geld sparen, wenn Sie sich auch im Internet umsehen. Direktvertriebe sparen häufig an logistischen Schaltstellen Kosten ein, wodurch der Preis für den Kunden im Vergleich zum Baumarkt sinkt. Kalkuliert man noch die Lebensdauer von Natursteinplatten mit ein, lohnt sich die Verlegung verglichen mit einer Terrasse aus Holz oder Keramik gleich doppelt. Relativ günstig sind Granit und Platten aus Feinsteinzeug mit ca. 30 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen noch die Kosten für das Verlegen und für die Errichtung eines geeigenten Unterbaus. Hier kann man mit ca. 25-30 Euro pro Quadratmeter rechnen.


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Datum: 24.01.2020
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