Terrassenbeläge - die gängigsten Materialien

© zhu difeng/shutterstok.com

Als Verbindung zwischen Haus und Grünfläche trägt die Terrasse maßgeblich zum Gesamterscheinungsbild bei, außerdem hält man sich doch die meiste Zeit darauf auf. Lesen Sie hier, welche Arten von Terrassenböden es gibt.

In früheren Zeiten gab es nicht viel zu überlegen: Der Boden der Terrasse im Garten war wie selbstverständlich aus Pflastersteinen, wer es ausgefallener und eleganter liebte, griff zu Terracotta-Fliesen. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, auch mithilfe des Terrassenbodens den Garten zu gestalten.

Terrassenboden: Modern oder traditionell?

Klassische Steine sind nachwievor gefragt, das Design ist jedoch moderner geworden. Bei der Reinigung muss allerdings meist mit dem Hochdruckreiniger angerückt werden, da sich der Schmutz mit der Zeit im Stein, vor allem aber in den Fugen, festsetzt. Steinbeläge zeichnen sich durch Langlebigkeit und Robustheit aus. Man hat die Auswahl zwischen verschiedenen Farben und Formen. Wichtig bei der Wahl eines Steinbodens: Prüfen Sie die Tragfähigkeit des Untergrunds! Ebenfalls eine altbekannte Variante, die es in immer moderneren Ausführungen gibt, ist Holz. Dieses ist einigermaßen leicht abgeschrubbt und gereinigt, einzig Verfärbungen müssen bei den meistennaturbelassenenHolzarten mit den Jahren in Kauf genommen werden, aus Braun wird ein leichtes Grau. Wer sich für Holzdielen entscheidet, kann zwischen heimischen und tropischen Hölzern wählen. Kiefer, Eiche und Robinie sind besonders presiwert, da sie in unseren Breitengraden wachsen. Etwas tiefer in die Tasche greifen muss man, wenn man sich für einen Belag aus Teak, Ipe oder Bangkirai entscheidet. Diese tropischen Hölzer haben aber den Vorteil, sehr fäulnisresistent und besonders langlebig zu sein. Kies und Splitt sind druckfeste und dauerhafte Beläge, wenngleich sich die Reinigung solcher Böden nicht immer leicht gestaltet.

Nicht zuletzt, weil oftmals Unkraut zwischen dem Kies oder dem Splitt wächst, das in mühseliger Handarbeit entfernt werden muss.

Pflegeleichte Terrassenbeläge

Alternativzu den traditionellen Böden sind Mischprodukte aus Holz und Kunststoff sehr gefragt. WPC (Wood Polymer Composites) kombiniert die verschiedenen Vorteile von Holz und Kunststoff. WPC-Beläge sin din unterschiedlichen Farben erhältlich.

Außerdem sind sie entschieden pflegeleichter und beständiger, als reine Holzbeläge: Es reicht die Reinigung mit Wasser und Bürste, Öle sind nicht nötig. Auch die Gefahr der Vergrauung besteht hier nicht, da - nach der ersten natürlichen Aufhellung - die Farbe beständig bleibt. Auch um die Trittsicherheit muss man sich, anders als bei völlig glatten Fliesenböden, keine Sorgen machen. Ein Nachteil von WPC ist das häufige Verblassen bei starker und dauerhafter Sonnenbestrahlung.

 

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Datum: 25.06.2019
Kompetenz: Steinmetz

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